Nokia N78: Ein würdiger Nachfolger
30.06.2008 Boris Boden
Die schwarze Oberfläche des N78 ist relativ anfällig für Fingerabdrücke
Das N78 überzeugt mit stark erweiterter Ausstattung und scharfem Display, lediglich die mittelmäßige Tastatur trübt das positive Gesamtbild
Es ist längst ein Klassiker: Das Nokia N73 kam bereits im Sommer 2006 auf den Markt und verkauft sich noch immer ganz ordentlich. Es machte auch den Weg für Smartphones im Massenmarkt frei, denn als Allrounder bietet es viele Möglichkeiten, Series-60-Software zu nutzen. Jetzt soll das N78 seine Nachfolge als attraktiver Allrounder antreten. Es hat eine stark erweiterte Ausstattung, behält aber das Grundkonzept klassischer Bauweise und eines halbwegs kompakten Gehäuses bei. Wir konnten den Neuling unter die Lupe nehmen.
Ein Plus des Vorgängers war die für ein Smartphone kompakte Bauweise. Die zeichnet auch das N78 aus, wobei es mit 15 Millimetern Höhe auch recht schlank ist. Das Gewicht von knapp 102 Gramm ist für diese Klasse ebenfalls gering. Weniger schön ist die Verwendung von viel Plastik am Gehäuse, zudem stört eine wacklige Akkuabdeckung das Gesamtbild der ansonsten guten Verarbeitung. Die Beleuchtung der Tasten erscheint nur bei Bedarf, was auf der Oberseite den Eindruck einer durchgehenden, glänzenden schwarzen Oberfläche entstehen lässt, die allerdings anfällig für Fingerabdrücke ist.
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