Samsung M8800 Pixon: Kamera mit Handy-Zusatz
12.01.2009 Boris Boden
Foto-Power: Der Schwerpunkt des Konzepts liegt beim M8800 Pixon auf einer starken Kamera
Zweites 8-Megapixel-Telefon von Samsung – Proprietäres Betriebssystem statt Series 60 – Bedienung erfolgt über den großen Touchscreen – Lücken in der Business-Ausstattung – Kamera mit sehr guten Bildern
Ein professioneller Fotograf, der mit einem Kamera-Handy seinen Lebensunterhalt verdient – das war bisher ein echter Widerspruch. Doch dass auch das geht, hat gerade der Brite Nick Turpin gezeigt, der mit einem neuen Samsung-Handy auf Weltreise ging und durchaus spannende und hochwertige Bilder mitbrachte. Sein Werkzeug war das M8800 Pixon, mit dem der koreanische Hersteller sein zweites 8-Megapixel-Modell auf dem Markt anbietet. Im Gegensatz zum bereits getesteten Series-60-Smartphone i8510 innov8 (siehe TH 22/08) legt es den Akzent weniger auf universelle Profi-Funktionen als vielmehr stark auf hohe Qualität sowie einfache Bedienung der Kamera über einen üppig dimensionierten Touchscreen.
Alles geht per Finger
Dieser große Bildschirm bestimmt auch das Design des Handys, das auf der Oberseite mit drei Tasten auskommen muss: einer zentralen Menütaste sowie den Tasten zum Annehmen und Abweisen von Anrufen. Mit seinen 14 Millimetern ist das Samsung relativ schlank und wiegt mit 122 Gramm zwar nicht wenig, ist aber doch leichter als die meisten Konkurrenten dieser Leistungsklasse. Die Verarbeitung des Telefons ist bis auf die etwas wacklige Linse der Kamera solide, und auch die Materialien sind – mit einem Akkudeckel aus Metall – hochwertig. Auf dem schwarzen Kunststoff der Ober- und Seitenteile sowie dem Displayglas sieht man recht schnell Fingerabdrücke. Leider verwendet Samsung denselben Anschluss an der Stirnseite des Handys für das Ladegerät und das Headset, das einen Standard-Klinkenstecker nur als Adapter am Kabel hat. Der MicroSD-Slot sitzt gut erreichbar unter einer Klappe an der Seite des Telefons und erlaubt auch einen Wechsel während des Betriebs.
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