Samsung SGH-i600: Der Bonsai-Berry
23.04.2007 Boris Boden
Kleine Finger: Samsung hat auf wenig Fläche eine Tastatur untergebracht
Die Koreaner wagen sich auf den deutschen Smartphone-Markt – Das SGH-i600 setzt vor allem auf eine kompakte Bauweise
Samsung und Smartphones – das ist eine Geschichte mit vielen Ankündigungen und wenig Ergebnissen. Jetzt bringen die Koreaner endlich ein Modell auf den deutschen Markt: Das SGH-i600, das auch als „Ultra Messaging“ tituliert wird, vereint Mail-Funktionen und ein Windows-Mobile-Betriebssystem.
Die Ultra-Serie der Koreaner steht für eine besonders schlanke Bauweise und hochwertige Hüllen. Diese Merkmale wurden auch beim SGH-i600 umgesetzt, das mit knapp zwölf Millimeter eines der schlanksten Smartphones am Markt ist. Allerdings hat Samsung ein wenig gemogelt, denn die ungeschützte Linse der Kamera ragt vier Millimeter aus der Rückseite des Telefons. Das Gewicht von 105 Gramm ist viel niedriger als bei manchen Konkurrenten. Wie vom Hersteller gewohnt ist die Verarbeitung auf hohem Niveau.
Die kompakte Bauweise hat allerdings auch einen Preis, denn auf wenig Fläche müssen immerhin ein Display und eine Buchstabentastatur Platz finden. Entsprechend sind diese beiden Elemente ziemlich klein. Die Anzeige mit QVGA-Auflösung misst 3,7 x fünf Zentimeter und ist damit zwar breit, aber nicht sehr hoch. Die Helligkeit und die Schärfe des Displays sind dagegen gut. Auch die Tastatur musste eng zusammenrücken, aber das sind Anwender ja von den BlackBerrys gewohnt. Immerhin sind die Druckpunkte klar erkennbar und die Abstände zwischen den Tasten groß genug gemacht, sodass sich das i600 besser als vergleichbare Geräte nutzen lässt.
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