iPhone 3G: Der Apfel muss noch reifen
24.07.2008 Boris Boden
Neue Version des iPhone mit schneller Datenübertragung und GPS-Empfänger – Navigation nur eingeschränkt möglich – Akku hat Probleme bei intensiver Nutzung der Funktionen – Bedienung über den Touchscreen sehr einfach
Warten oder starten? Das haben sich viele potenzielle Käufer des ersten iPhone gefragt. Denn es war nicht nur teuer, sondern ließ auch maßgebliche Funktionen wie UMTS oder GPS vermissen. Trotzdem wurde es vor allem in den USA zum Renner, wobei die dortigen Massen der Apple-Jünger auch bereit waren, die saftigen Preise zu zahlen. Mit dem jetzt präsentierten neuen iPhone 3G soll auch ein Massenmarkt geschaffen werden, denn die Preise sind drastisch gesunken (siehe Kasten unten rechts). Dazu erfolgt der Vertrieb endlich nicht mehr nur über die T-Punkte, sondern auch über weitere Kanäle. Damit wird es auch für den Fachhandel ein Thema. Wir haben geprüft, wie die neuen Funktionen arbeiten und ob das unveränderte Gesamtkonzept auch heute noch aktuell ist.
Kleines Schwergewicht
Die gute Nachricht für die Käufer des ersten iPhone ist dabei, dass die Optik auf den ersten Blick fast gleich geblieben ist. Allerdings ist mit dem klassischen Apple-Weiß jetzt auch eine andere Farbe als Schwarz für die Rückseite der 16-Gigabyte-Version verfügbar. Das deutet aber auch darauf hin, dass diese Fläche jetzt nicht mehr weitgehend aus Metall ist wie bisher, sondern aus Kunststoff. Allerdings schmälert das den hochwertigen Eindruck des Handys kaum, zudem prangt ein großes Apfel-Symbol prestigeträchtig auf der Rückseite.
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