Die ungleichen Brüder
14.07.2008 Boris Boden
Das C702 (li.) und das C902
Zwei neue Cyber-shot-Handys von Sony Ericsson – C702 mit GPS-Receiver und solidem Gehäuse für Outdoor-Freaks – Das C902 spricht mit seiner Fünf-Megapixel-Kamera die Foto-Fans an – Beide Handys mit guten Eigenschaften im Alltag
Eine – zumindest für Handy-Verhältnisse – sehr gute Kamera, viel Ausstattung und das alles in einem kompakten Gehäuse: So sah bisher die Formel für einen Bestseller von Sony Ericsson aus. Handys wie das K750i oder das K800i machten in den letzten Jahren den Erfolg des Herstellers aus, auch wenn sich das aktuelle Modell K850i, das erstmals eine 5-Megapixel-Kamera verwendet, etwas schlechter verkauft.
Deshalb soll eine neue Generation der oberen Mittelklasse Sony Ericsson wieder nach vorn bringen: C702 und C902 richten den Fokus erstmals auf unterschiedliche Zielgruppen. Das C702 adressiert mit seinem geschützten Gehäuse auch Outdoor-Freaks, zudem hat es als erstes Sony-Ericsson-Handy einen integrierten GPS-Empfänger. Das C902 folgt eher der klassischen Linie und will mit seiner Fünf-Megapixel-Kamera Kunden überzeugen.
Schon in der Optik unterscheiden sich beide Telefone deshalb deutlich: Das C702 ist dicker und wirkt mit seiner gummierten Rückseite solider, wobei es aber nicht so gut geschützt sein dürfte wie frühere Outdoor-Handys von Siemens oder Ericsson. So hat es keine echte wasserdichte Membran am Akkudeckel und auch an anderen Stellen kann Wasser leicht eindringen.
Geschützt ist der Akkudeckel vor allem vor dem Anwender, der beim Anbringen wie auch bei der Abdeckung der Speicherkarte zu viel Kraft und Geschick aufbringen muss. Gut gelöst ist der Schieber vor der Kameralinse, der diese auch aktiviert. Während das C702 auf den ersten Blick den rauen Gesellen gibt, setzt das C902 auf Eleganz. Das hochwertig aussehende Gehäuse besteht teilweise aus Metall, zudem ist es nur elf Millimeter dick.
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