Multimedia im Doppelpack
20.10.2008 Boris Boden
Neue Slider-Handys der N-Serie von Nokia im Test – N85 mit umfangreicher Ausstattung ist für Spiele-Freaks geeignet – TV-Empfänger des N96 in Deutschland derzeit ohne Funktion – N96 mit mittelmäßigen Akku-Leistungen
Noch wartet die Handy-Welt darauf, wie Nokia auf das iPhone antworten wird. Da die ersten Touchscreen-Modelle der N-Serie wohl erst demnächst vorgestellt werden, soll vorerst das N96 als neues Spitzenmodell die Alternative zum Apple-Handy darstellen. Dem Neuling, auf den die Kunden seit der Präsentation im Frühjahr warten mussten, hat der Marktführer noch den ähnlich konzipierten Slider N85 mit reduzierter Ausstattung zur Seite gestellt. Wir haben beide Multimedia-Künstler unter die Lupe genommen.
TV-Flaute ohne Sender
Leider konnten wir mangels eines aktiven Anbieters mit einem DVB-H-Netz in Deutschland ausgerechnet die TV-Funktion des N96 nicht testen. Es ist schade, dass dieses Alleinstellungsmerkmal hierzulande nicht genutzt werden kann. Da hätte Nokia wohl besser wie LG einen DVB-T-Empfänger implementiert. Stattdessen setzt Nokia für den deutschen Markt auf Videofunktionen und installiert bereits den Spielfilm „The Matrix“ komplett im Speicher des Telefons, der mit 16 Gigabyte sehr üppig bemessen ist. Anders als beim iPhone gibt es auch eine Erweiterungsmöglichkeit durch MicroSD-Karten. Das N85 muss auf so viel Platz verzichten und bringt intern nur 74 Megabyte mit, die aber durch eine mitgelieferte MicroSD-Karte mit acht Gigabyte großzügig erweitert werden. Die Fähigkeiten beider Telefone zur Darstellung von Filmen sind mit einer Display-Auflösung von 240 x 320 Pixeln und Querdarstellung gut, zudem bieten beide Anzeigen mit Diagonalen von 7,2 (N96) sowie 6,6 Zentimetern (N85) viel Platz.
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