Die eigene App: Kundenbindung 2.0

Mailings sind ein probates Mittel zur Kundenbindung. Wer neue Wege gehen will und mehrere Filialen hat, kann sich mit einer eigenen Smartphone-App leicht von der Konkurrenz abheben und Kunden in den Laden locken.

Mehr als ein Drittel der deutschen Konsumenten informiert sich laut einer Studie von GfK, iProspect, Vodafone und Google vor dem Abschluss eines Handy-Vertrags erst im Internet, geht dann aber in ein Ladengeschäft, um das Produkt zu kaufen. Zu den Informationsquellen dieser Kundenschicht zählt aber nicht mehr nur das Web beziehungsweise die Suchmaschine Google. Mittlerweile nutzen viele Konsumenten auch ihr Smartphone für die Suche nach neuen Produkten. Spannend für den Handel: Immer häufiger suchen die Kunden über Apps wie Qype auch nach dem am nächsten gelegenen Handy-Shop, der das gewünschte Produkt gerade vorrätig hat. Mit der Listung in solchen Apps kann der Händler relativ einfach Kunden gewinnen.

Ein anderer Weg, übers Web Kontakt zum Kunden herzustellen, besteht darin, sich für den Shop eine eigene App programmieren zu lassen. Was auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich klingt, kann sich gerade für Händler mit mehreren Filialen durchaus lohnen. Um neue Kunden in den Laden zu locken, sind personalisierte Apps nicht unbedingt geeignet, weil die Konsumenten in den App-Stores nicht gezielt danach suchen werden. Dafür lässt sich mit einer eigenen App aber sehr einfach Kundenbindung betreiben: Je nach Funktionsumfang der App kann der Händler seine Stammkundschaft so über neue Produkte oder aktuelle Rabattaktionen informieren.

Seite 1 | 2 »

Kommentar der Redaktion

Christopher Bertele
Christopher Bertele, Redakteur

Eine eigene App lohnt sich nur für bestimmte Händler, nicht zuletzt aufgrund der monatlich anfallenden Gebühren für ihre Wartung.


Weiterempfehlen Drucken Heft-Abo

| Mehr

Leserkommentare (1)

Warum für alles eine App? | Dienstag, 17. Mai 2011 13:50:12

Martin

Also ich kann natürlich verstehen das eine Firma Geld verdienen will aber warum muss es für jeden kleinkram eine App geben ?

Wenn eine Firma seine Filialen mit ein paar Produkten darstellen will, warum dann nicht eine mobile Webseite?

Eine App ist immernoch als Programm gedacht und das soll eigentlich kein Programm sein, welches eine Homepage aufruft.

Bereits jetzt sind die App Stores voll mit irgendwelchen Apps die keinen Sinn machen da brauch man nicht auch noch eine App von Supermarkt XY Köln die im Prinzip nichts anderes ist wie eine mobile Webseite.

Wie sich die Preise zusammensetzen ist mir auch schleierhaft.
249€ einmalig und 79€ monatlich?
249€ ist ja ansich ok aber was rechtfertigt denn die 79€ bzw. 99€ ?

Das Gerüst einer solchen App ist für jeden "Kunden" das gleiche, es unterscheidet sich lediglich von Text und Bildern sowie den Produkten. Mindestens letzteres wird aber mit Sicherheit über eine Homepage mit Datenbankanbindung gepflegt.. vermutlich eher alles.
D.h. wenn diese App 1x erstellt ist, hat man im besten fall danach keine Arbeit mehr mit dem Kunden.

Für mich klingt das ganze nach einem Homepage Baukasten für die verschiedenen App-Stores. Für Homepages im Netzs gibt es sowas mitlerweile in massen kostenlos.

Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

Top-Themen

Lustige Panne: Siri empfiehlt Lumia 900 (Foto: wmpoweruser.com)

Lustige Panne: Siri empfiehlt Lumia 900

Siri empfahl auf die Frage nach dem besten Smartphone ein Konkurrenzprodukt. Apple reagierte prompt.
mehr
Mobilfunk macht City-Bewohner glücklich (Foto: Robert Kneschke - Fotolia.com)

Mobilfunk macht City-Bewohner glücklich

Laut einer Studie trägt Mobilfunk ganz erheblich zur besseren Lebensqualität in Metropolen bei.
mehr
Telefónica Germany legt zu

Telefónica Germany legt zu

Als Wachstumstreiber im ersten Qurtal erwies sich einmal mehr das Mobilfunkgeschäft.
mehr
Anzeige

Die Smartphone-Kracher des Jahres 2012

Vorhang auf!

Vorhang auf!

Erleben Sie die besten Smartphones des Jahres 2012 inklusive der wichtigsten Daten in der großen Bildergalerie.
mehr

Services

- Umfrage

Ist das neue Samsung Galaxy S III das (derzeitige) Maß aller Dinge?

Jetzt abstimmen

Betrieb & Praxis

Richtig präsentieren (Tadej Zupancic / iStockphoto)

Richtig präsentieren

Eine gute Präsentation sollte packend wie ein Thriller sein. Telecom Handel gibt Praxistipps für eine optimale Vorbereitung.
mehr

Bildergalerie

Top 10 Artikel

Aktuelles Heft

Das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 10-2012.
mehr

TK-Guide Einkauf 2012

TK-Guide Einkauf 2012

Alles auf einen Blick

Immer auf dem neuesten Stand – der TK-Guide Einkauf 2012 macht es möglich. Der Einkaufsführer gibt einen Überblick über die wichtigsten TK-Anbieter und informiert über aktuelle Trendthemen wie Smartphones, Web-Tablets oder Energievermarktung.
mehr
Bitte warten...