AVM: "Natürlich haben wir Konkurrenzdruck"

 
Ulrich Müller-Albring, Gesamtvertriebsleiter bei AVM

Ulrich Müller-Albring, Gesamtvertriebsleiter bei AVM

Telecom Handel sprach mit Ulrich Müller-Albring, Gesamtvertriebsleiter bei AVM, über die aktuelle Marktsituation, die Rolle des Handels bei der Heimvernetzung - und den Start einer FritzBox für LTE.

Telecom Handel: Mit LTE hält gerade eine neue Technologie für schnelles Internet Einzug in viele Haushalte. Wie will AVM davon profitieren?
Ulrich Müller-Albring: Grundsätzlich haben wir die Entscheidung der Bundesnetzagentur bezüglich des vorrangigen Ausbaus der weißen Flecken sehr begrüßt. Damit werden nun etliche echte Neukunden erschlossen, die sich auf schnelles Internet freuen. In Kürze werden wir, beginnend mit Telefónica O2, eine FritzBox LTE vorstellen. Ich gehe davon aus, dass der Fachhandel dieses Gerät auf Sicht in jedem Netz verkaufen kann. Mehr kann ich aber noch nicht verraten.

Telecom Handel: Schade, aber dann lassen Sie uns doch über ein Thema sprechen, das im Gegensatz zur gerade erst begonnenen LTE-Vermarktung endlich im Massenmarkt angekommen ist – die Heimvernetzung.
Müller-Albring: Das ist tatsächlich mittlerweile eines der großen Themen in der TK-Branche. Immer mehr Breitbandnutzer haben de facto schon ein kleines Heimnetzwerk, wenn sie nur einen Drucker, einen Laptop oder eine Spielkonsole an ihren WLAN-Router angeschlossen haben. Und der Wunsch nach Zugriff auf Fotos, Filme oder Musik mit unterschiedlichen Geräten ist ungebrochen. Das ermöglichen wir mit der FritzBox. Übrigens ebenso wie die Einbindung von Smartphones in das Heimnetz.

Telecom Handel: Und wie kann der Handel von dieser Entwicklung profitieren?
Müller-Albring: Unter anderem indem er Peripheriegeräte anbietet, die in so einem Heimnetzwerk genutzt werden können. Das geht von der einfachen externen Festplatte über ein DECT-Telefon bis zu mobilen Endgeräten wie Netbooks, Tablets und auch Smartphones. Und auch immer mehr TV-Geräte verfügen über ein WLAN-Modul, der Händler kann hier wunderbar beispielsweise eine FritzBox verkaufen, damit der Kunde einen verlustfreien Videostream bekommt.

Telecom Handel: Inwieweit müssen sich die Händler denn umstellen, um an diesem Trendthema teilhaben zu können?
Müller-Albring: Die Kunden brauchen den Fachhandel und schätzen auch die Beratungskompetenz. Dennoch ist das kein Selbstläufer, der Händler muss die oben genannten Produkte und Lösungen aktiv anbieten und ständig auf dem Laufenden bleiben. Das erforderliche Wissen bekommt er bei uns beispielsweise auf unseren Roadshows oder in unserem Partnerportal mit den sehr beliebten Webinaren.

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