E-Book-Reader: Ein Buch mit sieben Siegeln
Deshalb gibt es schon seit über 20 Jahren die Idee, spezielle Lesegeräte zu bauen, die vor allem Bücher auf den Bildschirm bringen sollen. Zu den Pionieren gehörte Sony mit dem Data Discman, der Anfang der 90er-Jahre ein echter Flop wurde. Erst 2004 gelang dem Hersteller in Japan mit einem neuen Leser ein Achtungserfolg.
In den letzten Jahren kam eine ganze Reihe neuer Geräte in die Shops, darunter der in den USA populäre Kindle und seine Varianten beim Online-Händler Amazon. Weitere Modelle gibt es in Deutschland von Sony und demnächst auch von Samsung und Asus. Selbst Vodafone plant Gerüchten zufolge einen eigenen Reader mit Mobilfunkanbindung, der in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte.
In den USA ist die Verbreitung elektronischer Bücher schon deutlich weiter fortgeschritten als in Europa. Das dürfte sich bei einer höheren Akzeptanz hierzulande und einem größeren Angebot an deutschsprachiger Literatur aber ändern. Für die USA rechnen die Marktforscher der Yankee Group dieses Jahr bereits mit sechs Millionen verkaufter Geräte, 2013 sollen es 19,2 Millionen sein.
07.10.2009
» Amazon bringt E-Book-Reader Kindle nach Deutschland
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Leserkommentare (2)
PL | Mittwoch, 07. April 2010 13:37:39
wird nix
ich denke auch, dass sich bei den aktuellen Pereisen für die Reader die Technik nicht im großen Stil durchsetzen wird in Deutschland. Zumal lesen auf einem Stück Papier tatsächlich angenehmer ist ... und hier auch nicht zu befürchten ist, dass der Akku an der spannendsten Stelle schlapp macht. Wobei die Laufzeiten durchaus okay sind.
Aber lesen in der Badewanne oder am Strand? Ein Buch kann auch paar mehr Tropfen Wasser aushalten und auch Sand macht da nix.
Wenn sich die Inhalte aber Richtung Multimedia entwickeln und Bücher mit Multimediainhalten direkt für solche Reader geschrieben werden, dann kann sich das zukünftig noch ändern - wobei offen ist, was passiert, wenn die Grenze zu einem Film zu fließend wird, denn dann werden Bücher einfach kultiger bleiben.
Axel L. | Freitag, 26. März 2010 13:50:53
e-Book reader
im grunde ist das ding garnicht so übel aber zum einen ist es in deutschland noch recht teuer und zum anderen geht es den meisten ja so, das sie auf papier "besser" lesen können.
gemeint ist... bei größeren texten drucken die meisten sich den text aus um ihn "in der hand" zu haben und zu lesen....
ich denke nicht das es solch einen durchbruch gibt wie in den USA. zumindest nicht wenn der preis für die reader so hoch bleiben... ausserdem, wie im text erwähnt, ist doch noch viel zu wenige literatur zur verfügung.
eure meinung?!