Deutsche Telekom: Der Geldsack wird neu verteilt
16.01.2012 Roland Bernhard
Die Deutsche Telekom startet zum 1. Februar mit einem neuen Provisionsmodell für ihre Handelspartner. Telecom Handel sorgt für Durchblick.
Mehr Transparenz und Einfachheit in der Prämienabrechnung – diesen vom Handel seit langem gehegten Wunsch will die Deutsche Telekom nun mit einem neuen Konditionenmodell erfüllen, das zum 1. Februar für den Bereich Mobilfunk eingeführt wird. Das neue System besteht nur noch aus fünf Elementen: Grundvergütung, Push-Provision, IMEI-Bonus sowie jeweils einem Quartals- und Jahresbonus.
Bislang setzte sich die Mobilfunkprovision aus bis zu zehn verschiedenen Bestandteilen – darunter etwa auch der Hardware-Bonus, der T-Partner-Bonus und der Eco-Bonus – zusammen. „Wir haben vom Handel das Feedback bekommen, dass hier Handlungsbedarf besteht, und vereinfachen jetzt das Konditionenmodell nach dem Motto ‚Weniger ist mehr‘“, sagt dazu Carola Wahl, Leiterin Indirekter Vertrieb und Service bei der Deutschen Telekom. „Wichtig ist, dass die Prämien für unsere Partner nachvollziehbar sind und sie in die Lage versetzen, entsprechend zu kalkulieren“, so Wahl weiter.
Gleichzeitig würden die verfügbaren Budgetmittel auf diese Weise effektiver eingesetzt, so dass das bestmögliche Vertriebsergebnis erzielt werden könne. Wie bisher sei das Modell jedoch auch so ausgerichtet, dass eine werthaltige Vermarktung gezielt forciert sowie eine Mengenmaximierung erreicht werden könne – und das sowohl bei den Privat- als auch bei den Geschäftskunden.
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Leserkommentare (4)
Kalle | Mittwoch, 01. Februar 2012 14:49:37
Geldsack
Also bei mir geht der Geldsack jeden Tag im Laden rum. Ich nenn ihn "Chef".
Einzelhändler | Mittwoch, 01. Februar 2012 14:30:10
Und was ist bei rausgekommen?
Verteilt wurde er neu, zugunsten der Telekom! Oder wie sieht es bei euch aus? Ist bei euch der Geldsack rum gegagngen oder eher doch der Klingelbeutel? Habt Ihr nur Vorteile dadurch gewonnen?
FRAGILI | Dienstag, 17. Januar 2012 10:52:30
Mal was Neues
Hallo und Hallo Herr Vietz,
Warum sollte das jemand schlecht reden? Mal sehen was es bringt.
Ich wundere mich nur warum hier lediglich 5 Teilprovisionen zum Einsatz kommen, um ein neues, klares Provisionsmodell zu gestalten. Aber vielleicht habe ich eine Vorlesung ver-, oder in den letzten Jahren nicht richtig aufgepasst. Kann aber durchaus sein dass ich nach all den Jahren in Vertrieb und Markt immer noch keine Ahnung von Vertrieb habe, denn ich hätte meinen Händlern ja auch bis zum heutigen Tag keine eigenen Netzbetreibershops vor die Nase gesetzt, die ich dann ein paar Jahre später wieder schliesse, genausowenig wie tausende Shop-in-Shop Setups.
Aber es gibt bekanntlich für alles ein passende Argumentation, und unterschiedliche Meinungen.
Zurück zum VP-P-Modell: Ich denke, ein komplexeres Modell würde vielleicht doch viel mehr Gestaltungs-, Unterscheidungs- und Abstufungsvarianten eröffnen. Und so wären mehr, also z.B. mindestens 10-15 Provisionsteile, evtl. doch viel interessanter zu verwalten, würden dem Handel also völlig neue Einsatzmöglichkeiten für das Personal eröffnen!
Es liessen sich z.B. Mitarbeiterzahl, m2, letzte Renovierung, Trainingsnoten, HW-Gehäusefarben, oder gar eine Akkuseriennummer ganz toll einbauen, um dem Handel ein klar kalkulierbares Modell zu bieten, dass ihn weiterhin motiviert klare und interessante Angebote an den Kunden zu bringen.
Exclusivpartner sind, glaube ich, auch immer ganz gut, genau wie ein ABC-Handelsmodell, dass Grosse und Mittlere besser stellt als Kleine, denn nur so lassen sich ja kleine und mittlere Händler langfristig zur nächsthöheren Stufe des Händlerglücks entwickeln!
Gruss
P.S.: Alles nur meine persönliche Meinung, und wer Ironie findet darf sie gerne behalten.
Peter Vietz | Montag, 16. Januar 2012 19:34:04
Was? 6 Stunden nach Veröffentlichung hier noch immer keine Kommentare?!
Wo sind die, die immer alles schlecht reden?
Oder gibt es gar keine Telekom-Vertriebspartner mehr...