Hardware-Subventionierung: Die fetten Zeiten sind vorbei

Hardware-Subventionierung: Die fetten Zeiten sind vorbei

Die Netzbetreiber und Service-Provider haben die Endgeräte-Subventionierung stark zurückgefahren. Das Ergebnis: Das Mobiltelefon gewinnt bei den Kunden wieder mehr an Wert.

Noch bis vor wenigen Jahren war es für Mobilfunkkunden eine Selbstverständlichkeit, dass man zu seinem Vertrag immer auch gleich ein neues Handy bekam, am besten natürlich für den symbolischen Preis von einem Euro. Das 1-Euro-Handy gibt es auch heute noch, verändert hat sich jedoch die Art der Subventionierung.

Früher warfen die Anbieter auch hochwertige Geräte zu äußerst niedrigen Preisen auf den Markt, um möglichst schnell viele Kunden zu gewinnen. Mitunter konnten sich die Gerätekosten dabei auch über die Grundgebühr während der Vertragslaufzeit von 24 Monaten nicht amortisieren – das heißt, der Anbieter zahlte unter Umständen sogar drauf.

Auf einmal oder auf Raten
Heute ist der Markt weitestgehend aufgeteilt, rein rechnerisch hat jeder Deutsche sogar mehr als ein Mobiltelefon zu Hause. Entsprechend erfolgte vor einigen Jahren ein Umdenken bei den Anbietern, die Entwicklung ging weg von der starken Subventionierung hin zu einem Ratenkaufmodell für den Endkunden. De facto zahlte der Mobilfunkkunde sein Endgerät zwar schon immer über die Mobilfunknutzung und die Grundgebühr „auf Raten“ ab, da es aber kaum SIM-only-Verträge gab, war die Kostenstruktur dahinter wenig transparent. Mittlerweile kann der Kunde selbst entscheiden, ob er seinen Vertrag inklusive Mobiltelefon möchte oder ohne.

Anhand der Differenz zwischen den Grundgebühren, die je nach Anbieter und Endgerät zwischen fünf Euro und 15 Euro pro Monat betragen kann, lässt sich so relativ leicht errechnen, was das Handy dann im Endeffekt kostet (siehe Tabelle im Download-Bereich). Dabei können sich teilweise extreme Preisunterschiede ergeben – mitunter zahlt der Kunde im Vergleich zum Direktkauf mehr als doppelt so viel, wenn er das Handy in Kombination mit einem Vertrag nimmt.

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Kommentar der Redaktion

Christopher Bertele
Christopher Bertele, Redakteur

Das Handy ist wieder was wert. Manch Endkunde mag der starken Subventionierung der Mobiltelefone in den Boomjahren der Branche nachtrauern. Letztlich wurden die Geräte aber viel zu lange bezuschusst, die dadurch erzeugte Gratis-Mentalität musste der Handel erst wieder mühsam aus den Köpfen der Konsumenten bekommen. Und wie es scheint, ist das Handy mittlerweile tatsächlich wieder etwas wert bei den Kunden, denn die Distributoren liefern deutlich mehr freie Hardware als früher an ihre Händler.

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Leserkommentare (4)

ya-com | Montag, 01. März 2010 14:46:08

Yunus Acun

ach ja noch was. an alle heulsusen (fachhandel oder partnershops egal). wieso schreibt ihr eigentlich nicht mit euren namen hier rein sondern vorwiegend anonym. allein diese duckdichundhalt-blossdieschnauze-haltung wird eure angst vor den netzbetreibern nie verringern.nicht im stillen kämmerlein den mund voll nehmen und im netzt anonym bleiben,.steht mit euren namen zu eurer meinung,. ansonsten seid ihr nur ewige meckerer ohne mut :) erst wenn der netzbetreiber merkt, dass die händler selbstbewusster auftreten, wird er sich fünf mal überlegen, was er tut. bei der derzeitigen jammertaktik bleibt ihr ewig der händler, der sich alles gefallen lässt.kein individuum kann wichtiges im leben bewegen,wenn er mit kleinen kalkulationen vor jedem grossen schritt zurücktritt ;) mannomeder heute wieder auf philosophentripp:p :)

ya-com | Montag, 01. März 2010 14:36:47

Yunus Acun

irgend ein e-plus-wichtigmann hatte ja zuletzt zugegeben, daß der rosinenpickende fachhandel für die netzbetreiber der ernstzunehmenste händler ist. schliesslich wickeln die netzbetreiber wie auch eplus erst mal die partner mit sektenverdächtigen strukturen ein, um sie dann zu "ätschibätsch markt ändert sich" ausreden ausbluten zu lassen. die klugen rosinenpicker, die nicht die netzbetreiber- methoden anwenden, welche zwischen dem image einer prostituierten und irgend einem unseriösem versicherungsverkäufer pendeln (also das image des netzbetreibers in letzter zeit),und sich nicht auf die schippe nehmen lassen, zeigen den neztbetreibern, dass sie schön den ball flach halten müssen. denn umso schneller die macht eines menschen oder eines konzerns wächst, desto höher ist die wahrscheinlichkeit, dass er sich für die DNA-kreuzung eines HE-MANs mit BAT-MAN hält.um diesen unmenschlichen strukturen entgegenzusetzen muss man drei regeln befolgen: a-mit weniger marge im fachhandel arbeiten, um konkurrenzfähige vk preis anzubieten b-weiterhin ehrlich beraten c-alle netze gleichmässig füttern...in diesem sinne,werdet rosinenpicker damit euch e-plus und co euch nicht "versklavt".

Auch Ich | Montag, 01. März 2010 14:29:33

Nein

100 % Nein.

Es hat noch kein einziger Kunde danach gefragt. Die wo ich habe nur durch Intensive Beratung.


Es ist noch nicht so , das man vor lauter Kunden das Firmenlogo nicht mehr sieht.

Nur meine Provison hat sich Halbiert!!!!!!

Ich | Montag, 01. März 2010 14:16:55

Könnt ihr die MEIN BASE Aufträge überhaupt noch bearbeiten?

oder musstet ihr schon neues Personal einstellen, damit kein Endkunde wieder raus geht?

Wie ist die Lage im Fachhandel? Finden mehr Kunden in eure Shops, wie e+ auf der Roadshow versprochen hat?

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