Hardware-Subventionierung: Die fetten Zeiten sind vorbei


Der einzelne Händler steht aufgrund der veränderten Subventionierungspolitik der Netzbetreiber und Service-Provider vor der Frage, ob er besser ein selbst gebündeltes Paket aus Tarif und Handy anbietet, eine 1:1 Aktion des Netzbetreibers vermarktet oder dem Kunden sogar selbst ein Ratenkaufmodell offeriert. Letzteres wird derzeit nur von einzelnen Distributoren angeboten, den Banken ist einerseits der zeitliche Aufwand zu hoch und zudem die Sicherheit, die ein einzelner Händler bieten kann, zu gering.

Verkauft ein Händler ein Gerät ohne Vertrag, muss er den Verkaufspreis unter Berücksichtigung des Einkaufspreises und der Margenkalkulation berechnen. Unter Umständen kann er dem Kunden so zwar einen besseren Preis machen, eine stärkere Kundenbindung verspricht aber der Verkauf mit einem Laufzeitvertrag.

„Dabei kann der Händler die Abschlussprämie berücksichtigen, die er für eine erfolgreiche Vertragsvermittlung vom Netzanbieter erhält. Je nach Höhe kann er so zusätzliches Geld in die VK-Kalkulation einrechnen“, erklärt Markus Jodl, Unternehmenssprecher bei der Deutschen Telekom. Letztlich muss der Händler aber selbst bei jedem Kunden aufs Neue ausloten, welche Variante dem Bedürfnis des Kunden am ehesten entspricht und womit er selbst am meisten verdienen kann.

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Kommentar der Redaktion

Christopher Bertele
Christopher Bertele, Redakteur

Das Handy ist wieder was wert. Manch Endkunde mag der starken Subventionierung der Mobiltelefone in den Boomjahren der Branche nachtrauern. Letztlich wurden die Geräte aber viel zu lange bezuschusst, die dadurch erzeugte Gratis-Mentalität musste der Handel erst wieder mühsam aus den Köpfen der Konsumenten bekommen. Und wie es scheint, ist das Handy mittlerweile tatsächlich wieder etwas wert bei den Kunden, denn die Distributoren liefern deutlich mehr freie Hardware als früher an ihre Händler.

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Leserkommentare (4)

ya-com | Montag, 01. März 2010 14:46:08

Yunus Acun

ach ja noch was. an alle heulsusen (fachhandel oder partnershops egal). wieso schreibt ihr eigentlich nicht mit euren namen hier rein sondern vorwiegend anonym. allein diese duckdichundhalt-blossdieschnauze-haltung wird eure angst vor den netzbetreibern nie verringern.nicht im stillen kämmerlein den mund voll nehmen und im netzt anonym bleiben,.steht mit euren namen zu eurer meinung,. ansonsten seid ihr nur ewige meckerer ohne mut :) erst wenn der netzbetreiber merkt, dass die händler selbstbewusster auftreten, wird er sich fünf mal überlegen, was er tut. bei der derzeitigen jammertaktik bleibt ihr ewig der händler, der sich alles gefallen lässt.kein individuum kann wichtiges im leben bewegen,wenn er mit kleinen kalkulationen vor jedem grossen schritt zurücktritt ;) mannomeder heute wieder auf philosophentripp:p :)

ya-com | Montag, 01. März 2010 14:36:47

Yunus Acun

irgend ein e-plus-wichtigmann hatte ja zuletzt zugegeben, daß der rosinenpickende fachhandel für die netzbetreiber der ernstzunehmenste händler ist. schliesslich wickeln die netzbetreiber wie auch eplus erst mal die partner mit sektenverdächtigen strukturen ein, um sie dann zu "ätschibätsch markt ändert sich" ausreden ausbluten zu lassen. die klugen rosinenpicker, die nicht die netzbetreiber- methoden anwenden, welche zwischen dem image einer prostituierten und irgend einem unseriösem versicherungsverkäufer pendeln (also das image des netzbetreibers in letzter zeit),und sich nicht auf die schippe nehmen lassen, zeigen den neztbetreibern, dass sie schön den ball flach halten müssen. denn umso schneller die macht eines menschen oder eines konzerns wächst, desto höher ist die wahrscheinlichkeit, dass er sich für die DNA-kreuzung eines HE-MANs mit BAT-MAN hält.um diesen unmenschlichen strukturen entgegenzusetzen muss man drei regeln befolgen: a-mit weniger marge im fachhandel arbeiten, um konkurrenzfähige vk preis anzubieten b-weiterhin ehrlich beraten c-alle netze gleichmässig füttern...in diesem sinne,werdet rosinenpicker damit euch e-plus und co euch nicht "versklavt".

Auch Ich | Montag, 01. März 2010 14:29:33

Nein

100 % Nein.

Es hat noch kein einziger Kunde danach gefragt. Die wo ich habe nur durch Intensive Beratung.


Es ist noch nicht so , das man vor lauter Kunden das Firmenlogo nicht mehr sieht.

Nur meine Provison hat sich Halbiert!!!!!!

Ich | Montag, 01. März 2010 14:16:55

Könnt ihr die MEIN BASE Aufträge überhaupt noch bearbeiten?

oder musstet ihr schon neues Personal einstellen, damit kein Endkunde wieder raus geht?

Wie ist die Lage im Fachhandel? Finden mehr Kunden in eure Shops, wie e+ auf der Roadshow versprochen hat?

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