Großer Navi-Test auf dem iPhone 4: Drei gute Wege zum Ziel

 
Die Navi-Programme von Navigon (oben), ALK (links) und TomTom (rechts)

Die Navi-Programme von Navigon (oben), ALK (links) und TomTom (rechts)

Kann das iPhone 4 ein Stand-alone-Navi tatsächlich vollwertig ersetzen? Telecom Handel hat die Probe aufs Exempel gemacht und drei Navigations-Apps von ALK, Navigon und TomTom genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis sehen Sie hier.

Auch wenn sie deutlich mehr kosten als die meisten Apps, sind sie doch ein Renner: Navigationsprogramme für das iPhone. Das hat sich auch mit Erscheinen des iPhone 4 kaum geändert, das zwar nicht den besten Mobilfunkempfang bietet, aber zumindest einen leistungsstarken GPS-Chip. Eine Navigations-Software ist aber nicht vorinstalliert, dies bleibt dem Anwender überlassen. Er kann auf webbasierte Angebote (Offboard-Navigation) und komplett installierte Software (Onboard-Navigation) zurückgreifen. Letztere bietet den Vorteil, dass die Karten auf Anhieb verfügbar sind und im Ausland keine Datenübertragungskosten entstehen.

Die drei wichtigsten Anbieter, die bereits für das iPhone 4 Onboard-Software im App Store haben, sind ALK Navigation, Navigon und TomTom. Vor der Navigation steht beim iPhone erst einmal der Kauf der Software. Die Europa-Vollversionen mit den Staaten im Osten schlagen mit 49,99 Euro (ALK) und 89,99 Euro (Navigon und TomTom) zu Buche. Bei Navigon gibt es als Besonderheit eine abgespeckte Deutschland-Version gratis für Telekom-Kunden, die für gelegentliche Ausflüge ausreicht.

Verkehrsinfos kosten extra
Selbst die teuren Navigatoren im Test sind nicht voll ausgestattet: Die Verkehrsinformationen kosten überall zwischen 20 und 30 Euro im Jahr. Mit den – für Vielfahrer eigentlich unverzichtbaren – Verkehrshinweisen werden also bis zu 120 Euro fällig, dafür sind auch schon einfache Stand-alone-Navigationssysteme zu haben. Welchen Grund gibt es also, mit dem iPhone zu navigieren? Zunächst einmal erfordert die aktuelle Smartphone-Navigation so wenig Kompromisse wie nie zuvor: Die Displays sind größer als bei traditionellen Systemen, die Prozessoren noch schneller und die GPS-Empfänger bei vielen Telefonen fast ebenbürtig.

Das gilt insbesondere für das iPhone 4. Vor allem der große Touchscreen, der die Karten quer darstellen kann, bereitet viel Freude und bietet in allen drei Versionen genügend Platz für die wichtigsten Informationen. Mit Gebäuden in fotorealistischer Darstellung oder Landschaften in 3D wie bei manchen Stand-alone-Navigatoren kann allerdings noch keiner der drei Kandidaten serienmäßig glänzen.

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Bildergalerie (12 Bilder)

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  • Navigon MobileNavigator Europe 1.6.0
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Leserkommentare (2)

thomas | Freitag, 29. April 2011 14:16:22

Navi Test

Toller Test. Was soll dieses Ergebnis für eine Aussagekraft haben? Sagt alles und nichts.

Klaus | Sonntag, 16. Januar 2011 20:32:30

Bei Nokia bekomme ich das Navi und die Maps kostenlos

und kann das sogar offline betreiben. Brauch also keine tuere Internetverbindung im Ausland aufbauen wie beim Google Maps.
Ist mir wirklich Rätselhaft warum die Leute Geld für solche Äpps ausgeben, wenn sie was besseres umsonst bekommen.

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