Kommentar zum MWC 2010: Lauter kleine Dörfer
22.02.2010 Boris Boden
Boris Boden, Stellv. Chefredakteur
Ob MeeGo, Bada oder Windows Phone 7: Die Zahl mobiler Betriebssysteme nimmt kontinuierlich zu.
Die Welt der Betriebssysteme war einst so gemütlich und einfach strukturiert: Irgendwann lief fast jeder PC weltweit mit einer der vielen Versionen von Windows. Es gab zwar ein paar Exoten, die Mac OS zur Religion erklärten, und ein paar Piraten, die unter Linux segelten, doch die große Mehrheit wartete mehr oder weniger begeistert auf das neue Release von Windows. Auch die Handy-Ära fing einfach an: Jedes Handy hatte sein proprietäres Betriebssystem, ein großer Aufwand für Software musste allein aufgrund der technischen Beschränktheit der Hardware nicht betrieben werden.
Die Handy-Welt und bald auch die der Computer ändert sich nun rapide durch den Siegeszug der Smartphones und anderer neuer Produktgruppen wie den Web-Tablets. Dabei sah es bis vor kurzem so aus, als ob wenige Player – Windows Mobile, Symbian, Android und Maemo – neben proprietären Systemen von Apple und RIM den Markt bestimmen würden. Es gab Konkurrenz, aber vor allem auch Auswahl für den Kunden.
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