Gelebte Konvergenz: Aetka kooperiert mit IT-Distributor Bluechip

F. Oelsch und H. Lander von Bluechipmit Aetka-Chef U. Bauer (v.l.n.r.)

Um Produkte jenseits der Telekommunikation anbieten zu können, will die Fachhandelskooperation Partnerschaften mit Lieferanten aus der IT und UE schließen - Bluechip ist der erste an Bord

"Konvergenz ist mehr als eine Phrase oder Worthülse", sagt Aetka-Vorstand Uwe Bauer auf dem Geschäftsführertreffen seiner Fachhandelskooperation, das erstmals in der Firmenzentrale in Hartmannsdorf stattgefunden hat. Dem tragen die Sachsen nun Rechnung und arbeiten ab sofort mit der Bluechip Computer AG zusammen. Das IT-Unternehmen aus Thüringen fertigt Server, Notebooks sowie PCs und ist Großhändler für Produkte der Informationstechnologie.
Aetka-Mitglieder können über eine exklusive Beschaffungsplattform Ware bei Bluechip bestellen - und das ohne eine neue Kundennummer. Möglich macht das die sogenannte "Zentralfakturierung": Die Hartmannsdorfer Fachhandelskooperation versendet an die Mitglieder Rechnungen für Waren, die diese bei den Lieferanten der Kooperation bestellen, was wiederum die Abläufe bei den Partnern vereinfachen soll.Doch damit nicht genug: Die Kooperation mit Bluechip bildet nur den Auftakt für eine Reihe weiterer Partnerschaften. "Wir werden zukünftig weitere Lieferanten aus den Bereichen IT und UE anbieten, damit unsere Partner auf ein möglichst breites Produktspektrum zugreifen können", erklärt Bauer - und fügt hinzu: "Derzeit laufen erste Gespräche mit einem Unternehmen aus der UE." Ob es sich dabei um einen Hersteller, einen Distributor oder eine Kooperation handelt, ließ der Aetka-Chef noch offen.
Unterdessen geht Aetka mit seinem Zentralfakturierungssystem eigene Wege - im doppelten Sinne: Zum einen erweitert die Kooperation ihr Produktportfolio über das von dem Hauptlieferanten und Mutterunternehmen Komsa hinaus, zum anderen will Aetka den Ausbau seines Sortiments aus eigenen Kräften - und nicht durch Zu- oder Verkäufe - stemmen. Bauer erklärt in diesem Zusammenhang: "Unsere Strategie war und ist organisches Wachstum."

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