Lacher der Woche: Absurde Abmahnposse bei Komsa
22.01.2010 Stephan von Voithenberg
Wegen unrechtmäßiger Verwendung des Firmenlogos hatte Komsa Abmahnungen an verschiedene Webseitenbetreiber verschickt. Nun musste das Unternehmen einräumen: Alles falscher Alarm. Die Aufklärung der Angelegenheit sorgt nun für reichlich Erheiterung in der Internetbranche.
Es ist wohl der Traum eines jeden mittelständischen Unternehmens, einmal auf einem großen Nachrichtenportal wie Spiegel Online Erwähnung zu finden. Doch in diesem speziellen Fall hätte der Hartmannsdorfer Distributor Komsa wohl lieber auf den redaktionellen Beitrag verzichtet, der gestern dort veröffentlicht wurde.
Denn der Artikel handelt keineswegs von den wirtschaftlichen Leistungen, mit denen Komsa schon seit Jahren in der TK-Branche auf sich aufmerksam macht. Vielmehr geht es um eine absurde Abmahnungsposse, die sich nun für das Unternehmen als peinliches Eigentor herausgestellt hat.
Der Hintergrund: Eine Komsa-Mitarbeiterin musste beim Surfen im Internet empört feststellen, dass auf fast allen besuchten Seiten das eigene Firmen-Logo - neun grüne Pfeile, die nach oben rechts weisen - prangte. Dem Bericht zufolge wurden zügig drei Abmahnungen verschickt - wegen unerlaubter Nutzung des Logos.
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Leserkommentare (13)
Karsten | Freitag, 22. Januar 2010 15:51:22
Hier die Hintergrundinfos
http://www.100partnerprogramme.de/blog/2010/01/21/witzabmahnung-von-komsa-an-100partnerprogramme-de/
Update 24 Stunden später:
http://www.100partnerprogramme.de/blog/2010/01/22/die-komsa-abmahnung-24-stunden-spaeter/
Reiner | Freitag, 22. Januar 2010 14:54:54
lustig
"[...] Fehler passieren [...]"
@Händler: Da stimme ich dir vollkommen zu. Aber du musst zugeben, dass es schon ein wenig witzig ist....
Branchenkenner | Freitag, 22. Januar 2010 14:07:19
Mehr als peinlich...
Frei nach dem Motto "erst mal schießen - Fragen kann man immer noch" - für ein namhaftes und seriöses Unternehmen mehr als peinlich. Aber für die KomSa gelten wohl andere Regeln, Gespräche zur Klärung und Lösung wohl Fehlanzeige. Hier war Anwalts Liebling am Werk...
Swen aus HH | Freitag, 22. Januar 2010 14:06:20
LOL.
Pflichtlektüre für alle Kommsa Mitarbeiter.
Internet für Dummies (Taschenbuch)
# Taschenbuch: 394 Seiten
# Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 11. überarb. u. aktualis. Auflage (5. Dezember 2007)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3527703993
Händler | Freitag, 22. Januar 2010 14:05:40
Fehler passieren
wenn andere mir als Händler das Leistungsniveau erbringen, welches die KOMSA als Benchmark in der Branche konstant bestätigt, sollen sie Ihren Spass haben. Schaden ist niemandem entstanden - ich fühle mit KOMSA.
ich | Freitag, 22. Januar 2010 14:03:02
..die merken nix mehr!
...lächerlich und peinlich, unwürdig.
Anderseits droht die Komsa eigenen Händlern, welche Beschreibungen u. Bilder aus dem Komsa- Einkaufsportal verwenden.
Distibutor des Jahres werden die bei mir nicht mehr.
Heiko | Freitag, 22. Januar 2010 13:31:22
sicher Absicht!
Das war sicher ein geschickter Marketinggag.
Jeder Anwalt prüft doch erstmal....obwohl....naja.
Sonst ist Komsa super, aber das war wohl ein kleiner Fauxpas ;)
Fachhändler | Freitag, 22. Januar 2010 13:16:39
Das ist ja nicht das erste mal....
...das die KOMSA abmahnt.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!
Captain | Freitag, 22. Januar 2010 13:12:15
Lacher des Jahres
Zum Glüchk haben die ja nichts mit Internet zu tun...oder vielleicht doch?!?! Da sollte man als Händler wohl mal auf seine Rückbelastungen seitens Komsa achten...eventuell war der Popup Blocker ja an :-)
Händler | Freitag, 22. Januar 2010 13:11:12
Wo gehobelt wird...
Aber sonst ist die Truppe schon sehr in Ordnung! Und Neider haben die bestimmt genug.
Ich | Freitag, 22. Januar 2010 13:00:05
;-)))
Typisch KOMSA :-)))))))))))))))))))))))))))))))))
Spezialist | Freitag, 22. Januar 2010 12:51:45
Ich lach mich schlapp
Selten so gelacht...
Ein Marktbeobachter | Freitag, 22. Januar 2010 12:44:56
Peinlich
Gibt's denn sowas?! Die große Komsa outet sich als Internethonk. Vielleicht sollte man sich doch vorher mal schlau machen (z.B. die EDV-Truppe befragen), bevor man blind Abmahnungen verteilt. Das ist mal eine echt peinliche Aktion und zurecht eine Lachnummer für die ganze ITK-Branche. Bitte mehr davon. :-)))))))