Breitbandausbau: Telekom will Zusammenarbeit mit Kommunen forcieren
22.09.2009 Stephan von Voithenberg
Die Deutsche Telekom will in diesem Jahr weit mehr Kooperationsverträge mit Kommunen abschließen als im Vorjahr. Dennoch machte der Konzern klar, den Breitband-Ausbau keinesfalls alleine stemmen zu wollen.
Die Deutsche Telekom will die Zusammenarbeit mit Kommunen bei der Breitband-Erschließung ausbauen. Wie Niek Jan van Damme, Vorstand Deutschland der Telekom, betonte, sollen in diesem Jahr rund 750 entsprechende Kooperationsverträge mit Kommunen abgeschlossen werden – knapp doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.
Gleichzeitig stellte der Konzern klar, den flächendeckenden Breitband-Ausbau in Deutschland nicht alleine bewältigen zu wollen. „Mit einem Marktanteil von 50 Prozent können wir nicht 100 Prozent des Ausbaus stemmen“, so van Damme. Gefordert seien auch die anderen Anbieter, um die Versorgungslücken in Deutschland zu schließen, so der Manager.
Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Telekom rund 400 Kooperationsprojekte mit Kommunen vor allem in ländlichen Gebieten abgeschlossen. In diesem Jahr sind es bislang rund 500.
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Leserkommentare (5)
Klaus | Mittwoch, 01. Dezember 2010 22:12:47
Netzausbau
Verstehe viele hier nicht, die gegen die Telekom sind. Wer hat denn das Netz in Deutschland aufgebaut die Kabel in jeden Haushalt vergraben und dafür gesorgt dass jeder Telefon hat, doch kein anderer wie die Telekom das vergessen wohl viele.
Außerdem wer nicht in der Stadt wohnt, der weiss auch beim mobilen telefonieren hat T-Mobile das beste Netz und die wenigsten Funklöcher.
Dass die Telekom sich nicht wie man so schön sagt den Arsch aufreißt um jedes kleine Nest zu verkabeln und dann stürzen sich die anderen draufzahlen etwas aber kassieren viel, das ist doch wohl auch klar. Würde keiner von uns machen, also wieso da auf der Telekom rum hacken.
Gut, gibt gewisse Dinge die mir auch nicht schmecken, aber die gibt es bei jedem Anbieter kenne keine wo es nichts zu meckern gibt. Nur eben viele hacken immer auf der Telekom rum, anstatt auch mal drüber nach zu denken, wer bei uns mal alles auf- und ausgebaut hat. Dass das heute nicht mehr so gehen kann ist doch wohl mehr als verständlich.
B.L. | Freitag, 25. September 2009 12:31:15
DSL-Ausbau
Irgendwie verstehe ich das Ganze nicht.
Man wollte doch das, nicht nur die Telekom, aus dem staatlichen Schoß in die Private Wirtschaft wechselt.
So jetzt ist die Telekom ein Aktienunternehmen in der freien Wirtschaft und soll im Schmusekurs mit den Konkurrenten Deutschlands Netzausbau Schultern.
Niemand in einer Gemeinde hätte wohl ein Problem wenn nicht Telekom auf den Baubuden stünde, oder?
TK | Donnerstag, 24. September 2009 12:17:22
DSL Ausbau der Deutschen Telekom
Wenn die Telekom den Ausbau schon bezahlen muss, ohne das sich die anderen Anbieter beteiligen, sollte man der Telekom auch einräumen, den Kunden in den Gebieten DSL Exklusiv verkaufen zu dürfen, zumindest für eine bestimmte zeit.
Das die Telekom sowieso an jedem Festnetzanschluss mit verdient, sei ihr ja auch gewährt, schließlich ist sie auch der einzige Anbieter der den Ausbau vorantreibt und neue Innovationen auf den Markt bringt, die nur von den Mitbewerbern abgekupfert werden.
Die anderen Anbieter sind doch die, die sich zurück lehnen, warten bis die Telekom ausgebaut hat und stürzen sich dann wie die Heuschrecken auf die da wohnenden Kunden, kein wunder, dass die günstigere Angebote haben.
ISDN | Mittwoch, 23. September 2009 13:23:35
Mir kommen die Tränen
Hier werden doch wieder die Tatsachen verdreht. Von den 50 Prozent Marktanteil die der Wettbewerb hat bekommt die Telekom doch den Löwenanteil für Letungsmieten u.s.w.
"Echte" Wettbewerber sind nur die Kabelnetzbetreiber. Unternehmen, die Ihr Netz in einem regulären Martwirtschaftlichen Prozess erworben haben. Aber auch deren Erfolg wird die Telekom zu verhindern wissen
GOP | Dienstag, 22. September 2009 12:58:07
Ausbau des Breitbandnetzes
Ich finde dass diejenigen, die auch von dem Kuchen abhaben wollen, sich auch am Ausbau beteiligen sollen. Da muss ich der Telekom recht geben.