DECT-Hersteller Gigaset soll schnell verkauft werden
23.08.2010 Stephan von Voithenberg
Arques forciert den Verkauf seiner DECT-Tochter Gigaset; werde dabei eine langfristige wirtschaftliche Absicherung für Gigaset gewährleistet, will Siemens die Streitigkeiten mit dem Beteiligungsunternehmen beilegen.
Nachdem der Elektronikkonzern Siemens und das Beteiligungsunternehmen Arques im Konflikt um den DECT-Spezialisten Gigaset schon seit Monaten schwere juristische Geschütze auffahren, gibt es nun Anzeichen einer gegenseitigen Annäherung.
Da man in den vergangenen zwei Jahren "erhebliche Sanierungserfolge" bei Gigaset erzielt habe, wolle man das Unternehmen nun in neue Hände geben, teilte Arques in einer Adhoc-Mitteilung mit. Gespräche mit Interessenten über einen Kauf liefen bereits, mit einem möglichen Käufer gebe es "weit fortgeschrittene" Verhandlungen.
Siemens sei im Gegenzug bereit, diesen Prozess "konstruktiv" zu begleiten - wenn damit für Gigaset eine langfristige wirtschaftliche Absicherung und strategische Ausrichtung gewährleistet werden kann.
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Leserkommentare (1)
GSC echterdingen | Montag, 23. August 2010 13:02:13
Gigaset
2 & 3 Runde. Erst BenQ und nun Gigaset, danach SIS wie momentan mit Entlassungen im vierstelligen Bereich zu sehen ist. Wie man erfolgreich in Deutschland Firmen zerstört, in die Insolvenz bringt, Tausende Mitarbeiter entlässt, Standorte ins Ausland verlagert zeigt unser Deutsches Unternehmen erneut. Und das alles nur für die Aktionäre und eigene Tasche.