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Deutsche Telekom: Technische Probleme behindern Wettbewerber

Deutsche Telekom: Technische Probleme behindern Wettbewerber

Die technische Migration zum WITA-System ist das größte IT-Projekt in der Geschichte der Telekom. Doch die Einführung der neuen Schnittstelle für Wholesale-Produkte sorgt für größere Probleme - und behindert nun massiv den Wettbewerb.

Wenn große Unternehmen eine neue Software einführen, dann geht das in den seltensten Fällen reibungslos vonstatten. Bei der Deutschen Telekom läuft seit Oktober letzten Jahres eines der größten IT-Projekte der Firmengeschichte, die Einführung der sogenannten WITA-Schnittstelle. WITA steht für Wholesale IT Architecture, mit der neuen Software werden künftig die Arbeitsprozesse im Vorleistungsgeschäft vereinheitlicht, vereinfacht und stärker automatisiert, was die Zusammenarbeit zwischen Wettbewerbern und der Deutschen Telekom erleichtern soll.

Um die Umstellung auch personell stemmen zu können, waren laut Angaben der Telekom zeitweise mehr als 1.000 IT-Spezialisten im Einsatz. Doch was auf lange Sicht das Geschäft zwischen der Telekom und ihren Wettbewerbern vereinfachen soll, bereitet Letzteren derzeit teils große Schwierigkeiten.

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Leserkommentare (9)

Andy Seggert | Freitag, 19. Februar 2010 16:27:44

Wita schnittstelle

hallo,

ich bin seit 2007 bei 1&1 und telefoniere aber über telekom, nach einer harmlosen änderung meines telefontarifes wurde mir von der telekom gleichzeitig der port für 1&1 gestrichen....das war am 27.01.10! die telekom war nicht in der lage diesen port wieder aufzuschalten...war ja ihr fehler! nun musste 1&1 wieder einen neuen schaltungstermin beantragen und da warte ich seit 4 wochen drauf.....schuld sei die wita schnittstelle, ständig kämen fehlermeldungen zurück aber kein termin! nun rufe ich ebenfalls ständig bei der telekom an und kann nicht verstehen wieso es möglich ist mich grundlos und ohne auftrag einfach vom netzt zu nehmen und die das nicht selbst wieder in ordung bringen - wenn ich einen fehler mache, bereinige ich den auch selbst! aber nein hier muß 1 & 1 wieder so tun als wärs ein neuanschluß! manch telekommitarbeiter besaß die dreistigkeit mir zu erklären ich solle doch zu ihnen kommen......2 stunden und ich hätte einen anschluß! ist das am schluss alles absicht von der telekom? ich traue denen diese machenschaften bald zu.....seit 3 wochen laufe ich gegen windmühlen an!

Thorsten Klein | Dienstag, 16. Februar 2010 12:57:37

gedult

Ich finde es gut, was die Telekom gerade macht, man sollte überlegen, dass es bisher immer Porbleme gab, wenn man von einem Anbieter zum anderen wechseln wollte und das lag einfach daran, dass alles per Hand manuell gemacht werden musste und auf BEIDES seiten fahler passierten. Das einzige was war, ist dass man nicht sagen konnte an wem der Anbieter es dann lag, Ihr habt quasi nur einen Namen für das Problem erhalten. Die Telekom schafft jetzt ein neues einheitliches System mit M2M Technik, damit dies in Zukunft automatisiert von statten geht. Wenn diese Aufträge dann nicht mehr per Hand abgearbeitet werden müssen, wird es in zukunft reibungsloser funktionieren, wenn man einen Anschluss haben möchte und ausserdem ist bei der Telekom auch weniger aufwand von nöten was Personal betrifft und da wird bestimmt jeder von profitieren.

alpinist | Montag, 15. Februar 2010 11:35:19

Letzte Meile / m-net angeblich "ohne Probleme"

GV hat Recht, wenn er meint, die Bundesregierung hätte die letzte Meile am besten behalten und an alle Provider zu gleichen Konditionen vermieten müssen. Dazu passt aber nicht, dass er fordert, die "Billigmacher" sollten sie doch mal selbst legen. Diesen Abschnitt hat auch der DTAG der Steuerzahler bezahlt. Bleibt die auch von mir unterstützte Forderung an die Politik, dass man sie auch jetzt noch dem Einfluss der DTAG entziehen sollte, die - wie auch die Zuschriften hier zeigen - offenbar nicht selten Schindluder mit ihrem Privileg treibt.

M-net: Mein Nachbar wartet ausgerechnet bei denen seit Anfang Dezember auf seinen Anschluss - und konnte nach einigem Durcheinander dort vergangene Woche auch nur knapp die Abschaltung einer von zwei zu portierenden Leitungen verhindern, obwohl ein Termin für den eigentlichen Anschluss zu m-net seitens der Telekom auch nach beinahe 10 Wochen immer noch in den Sternen steht. Angeblich wegen dem hier beschriebenen Schnittstellenproblem. Aus den mit Vertretern von m-net geführten Telefonaten hat mein Nachbar den Eindruck gewonnen, dass man sich dort genau so hilflos gegenüber dem ex-Monopolisten verhält, wie es hier im Forum manchen andern vorgeworfen wird. Und die Hintergründe der Verzögerungen kommuniziert man gegenüber den Wartenden genauso wenig präzise, wie anderswo. Man könnte meinen, das Unternehmen habe Angst vor dem "großen Zampano". Obwohl man wissen sollte, dass sich das Image von dem kaum noch verschlechtern kann, das eigene aber sehr wohl. Fazit: Auch bei M-net gibt es insofern sehr wohl Probleme. Für einen wartenden Kunden zählt nur, dass eben nichts passiert. Selbst in einer Bananenrepublik sind angeblich die Wartezeiten nicht länger.
Gruß, alpinist

GV | Montag, 08. Februar 2010 21:42:31

Die letzte Meile

Na dann sollen die Blligenn Anbieter doch die letzte Meile selbst bauen, dann schauen wir mal was von den billigen Preisen übrig bleibt.
Warum hat die Bundesregierung nicht diese letzte Meile behalten und vermarket sie an alle Anbieter zu den gleichen Konditionen, dann hätten alle die gleichen Bedingungen?

In Amerika ist der Kampf um den Telekom markt schon längst wieder Geschichte, den Markt haben sich ein paar große unter sich aufgeteilt.

GV

ISDN-Service Hohenberger | Montag, 08. Februar 2010 19:17:31

Erst denken, dann schreiben Herr Vietz

Sie können einen Regional-Carrier nicht mit einem globalen Unternehmen wie Vodafone oder UI vergleichen. Ich habe auch keine Probleme mit Kabel Deutschland (man muß seine Arbeit aber sehr gewissenhaft machen!). Doch was machen die, die kein M-Net oder KDG haben? Und wenn Sie sagen Sie haben keine Probleme mit Telekom (was ich in Bezug auf Direktvertrieb nur bedingt bestätigen kann) bestätigt das eigentlich nur die Vermutung von "Fachhändler".
Fakt ist: Der Telekom Direktvertrieb kann alles (kürzfristig schalten, Sonderrabatt, Wechselprämie u.s.w.). Der Fachhändler steht im Regen. Ein Schelm der böses dabei denkt.

Peter Vietz | Montag, 08. Februar 2010 16:19:14

Probleme? Wohl eher eine Frage der Zuverläassigkeit des aufnehmenden Carriers!

Lieber Guido Koch,

nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Billig kann ich mir nicht leisten.

Unsere vielen Telefonanlagenkunden haben Anschlüsse bei den verschiedensten Carriern und zum Teil kümmern wir uns auch um deren privaten Anschlüsse.

Bis auf Telekom und M-net (nur in Bayern) haben wir bei dem Rest der Carrier (Arcor, Teleson, 1&1, Alice, QSC etc.) unverhältnismäßig viele Probleme.

Obwohl die Provisionen der "schlechten" Carrier höher sind, vermarkten wir nur M-net- (bevorzugt) und Telekom-Anschlüsse. Der Ärger mit den anderen Carrier frisst das mehr an Provisionen mehr als auf.

Dies sagen wir auch unseren Kunden, denen es mehr wert ist, problem- und unterbrechungsfrei zu telefonieren, als ein paar Euro zu sparen.

Viele Grüße

Peter Vietz
Nürnberg
www.clevere-telefonanlagen.de

PS: Bei M-net gibt es keine Probleme. Verzögerungen durch die neue Telekom-Software ja, aber kein Kunde plötzlich ohne funktionierenden Anschluss. Die haben ihren Laden im Griff.

Fachhändler | Montag, 08. Februar 2010 16:07:31

Schnittstellenproblem

Hi

Ich habe eine Vodafone Kundin Regio, wo seit 4 Monaten wartet.

Es geht Bitsrom 300 die rückmeldung kam. Gleichzeitg kann die Schnittstelle der Telekom den Auftrag nicht verarbeiten. Vodafone selber kann auch nix machen , sagen Hände gebunden, man muß warten bis Telekom das behoben hat.
Natürlich wäscht Telekom Hände in Unschult und bietet an Telekom DSL zu machen , da wäre es in 1 Woche gegessen,

Liebe Regulierungsbehörde wann nehmt die der Telekom mal das Monopol auf dei letzte Maile. Die Telekom beschiesst Wettbewerber mit sowas um 1000ende Kunden.

Guido Koch DieWa-Berlin | Montag, 08. Februar 2010 14:31:35

Telekom-Wita

Seit dem 28.12.2009 warte ich auf meinen Anschluss von 1&1. Die Telekom hat pünktlich zum 28.12.09 den Anschluss vom Netz genommen, aber die 1&1 hatte keine Portierungsinfo von der Telekom bekommen. Nach mehereren Telefonaten mit 1&1 stellte sich heraus, das die Datenübermittlung zwischen den beiden Unternehmen nicht funktionierte. Naja, ich Vermarkte von allen Unternehmen ( Alice, Telekom, Vodafone usw. ) Festnetz - DSL und mein eigener Anshluss, der auch für meine Kunden wichtig ist, funktioniert bis zum heutigen Tage immer noch nicht. Das nennen ich super Leistung. Zumal die Alice-Anschlüdsse meiner Auftraggeber innerhalb von 10-20 Tagen geschaltet werden.

Was sagt uns das schon wieder, die Telekom machts dem Wettberwerber mal wieder schwer und ich meine weg mit der letzten Meile.

Gruss Guido Koch
DieWa Berlin

Thomas Schuster | Montag, 08. Februar 2010 10:45:53

Umfrage zu den technischen WITA Problemen

Das Thema kocht derzeit wohl hoch, auf www.telecomde.com gibt es derzeit eine Umfrage zu derzeitigen WITA Problemen.

Thomas

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