Gigaset hofft auf ruhigere Zeiten
Den Gigaset-Mitarbeitern dürfte dies wohl erst einmal egal sein. Denn mit dem Rückzug der ungeliebten Arques würde zumindest wieder Ruhe einkehren beim Telefonbauer - die ständigen Querelen zwischen Arques und Siemens, dem zweiten Anteilseigner von Gigaset, hatten sich zunehmend negativ auf das Image des DECT-Herstellers ausgewirkt.
Hintergrund der seit vielen Monaten schwellenden Auseinandersetzung zwischen den beiden Gigaset-Eigentümern sind strittige Personalentscheidungen, eine ausstehende Kaufpreisrate von 15 Millionen Euro, die Arques noch an Siemens zahlen soll, sowie eine vor Monaten eingeforderte Restrukturierungshilfe in Höhe von 20 Millionen Euro, die Gigaset von Arques einfordert. Zuletzt hatte Siemens sogar Anzeige gegen Ex-Gigaset-Chef und Arques-Vorstand Michael Hütten wegen Untreue erstattet.
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Leserkommentare (1)
Siemenshändler | Montag, 30. August 2010 14:07:12
Gigaset schon wieder verkauft ...
hoffentlich haben wenigsten die dann Geld um den Standort Bocholt zu erhalten, sonst gehts Gigaset wie damals Grundig: ab nach Istanbul und Made in Wer weiß wo ...
Eigentlich schade was hier am Standort Deutschland abläuft. Jeder will nur noch verkaufen oder vermitteln, aber keiner arbeitet richtig oder produziert hier mehr.
Es wird schlimm enden mit unserer ALDI-Lidl-Geiz ist geil -Gesellschaft aber jeder denkt nur an sein Vorwärtskommen und die Politik schläft ...
Wie erklärt Ihr das mal euren Enkeln ? (... nichts gewußt und konnten nichts machen ... ?)