Primacom steht vor der Insolvenz
01.06.2010 Christopher Bertele
Die Kreditgeber der Primacom AG fordern Kredite von rund 30 Millionen Euro zurück, die das Unternehmen nicht zahlen kann.
Die Primacom AG steht offenbar kurz vor der Insolvenz. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, fordern die Kreditgeber insgesamt 29,2 Millionen Euro von der Primacom AG zurück. Diese ist damit zahlungsunfähig.
„Die operativen Gesellschaften der Primacom Gruppe sind davon jedoch nicht betroffen, so dass deren Geschäft vollumfänglich weiter laufen kann", heißt es in der Erklärung des Vorstands. Der Vorstand muss nun innerhalb weniger Tage mit den Gläubigern eine Einigung erzielen, andernfalls droht der Gang in die Insolvenz.
27.11.2009
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Leserkommentare (2)
Peter | Dienstag, 01. Juni 2010 14:29:47
Hallo
Ganz Toll
Bürger | Dienstag, 01. Juni 2010 11:53:48
Primacom
Primacom konnte sich doch nur noch wegen den Zwangsverträgen halten, welche die Eigentümer bzw. die Verwalter abgeschlossen hatten.
Kein Wettbewerb bei der Entscheidung für oder gegen einen Kabelanbieter.
Dies sieht man sehr schön an der Preis- und Geschäftspolitik von Primacom.
Hierzu gehörte auch der Zwang bestehende Verträge einfach umzuwandeln, was zu einer erheblich längeren Mindestvertragslaufzeit führte.
Primacom braucht kein Mensch.