Medienbericht: Telekom plant radikalen Stellenabbau
01.08.2011 Stephan von Voithenberg
Telekom-Chef René Obermann will im Rahmen des laufenden Sparprogramms angeblich 1.600 Stellen in der Bonner Konzernzentrale streichen.
In der Bonner Konzernzentrale der Deutschen Telekom geht die Angst um: Wie das Handelsblatt meldete, will der Vorstandsvorsitzende René Obermann dort im Rahmen des laufenden Sparprogramms 1.600 Stellen streichen. Das seien knapp acht Prozent aller Posten in der Konzernverwaltung.
Dem Bericht zufolge sind vor allem Posten im gehobenen Management betroffen, da es dort laut konzerninternen Einschätzungen einen "unglaublichen Wasserkopf" gebe. Die drastische Maßnahme ist Teil der umfangreichen Sparmaßnahmen des Konzerns, die bis zum Jahr 2015 laufen. Mittlerweile hat die Telekom bestätigt, dass es Kürzungspläne für die Zentrale gibt. Zum Umfang wollte sich das Unternehmen indes nicht äußern.
Wie es weiter hieß, würden die geplanten Streichungen allerdings zunächst mehr Kosten verursachen als senken, da auf den Konzern hohe Abfindungszahlungen zukämen - die Rede ist von 320 bis 400 Millionen Euro.
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Leserkommentare (5)
ISDN-Service | Dienstag, 02. August 2011 17:18:34
Die liebe Telekom
@Falkone
Bei mir war´s ein halbes Dutzend. Schade, daß Telekom Handel dieses brisante Thema nicht aufgegriffen hat.
Den Rest hab ich nicht so ganz kapiert.
@Heiko K.
Man liest hier ja manch originellen Komentar, aber Du schießt den Vogel ab.
Allen anderen kann ich nur zustimmen.
B. Mayr | Montag, 01. August 2011 19:37:11
Für eine Abfindung von 200.000 Euro kann man viele Socken stricken
das macht mal knapp 200.000 Euro Abfindung minimum. Und das zu Zeiten wo gute Angestellte gesucht sind. Das ist doch ein prima Zug der Telekom.
Vergessen darf man als Arbeitgeber leider nur nicht dass dann in der Regel die guten Angestellten gehen die problemlos wieder einen neuen Job bekommen und die die nichts taugen bleiben.
Urgestein | Montag, 01. August 2011 17:54:06
Telekom baut 1600 stellen ab...
Hmm, blick nicht mehr durch, die Telekom macht doch im Moment massiv Fernsehwerbung für neue Mitarbeiter... wirbt mit dem Slogan - wir haben die Jobs für flexible Mitarbeiter die in Bewegung sind.....
hmmm, das hatten sich die alteingesessenen Telekommler bestimmt auch anders vorgestellt.
Ob des ned ein bisserl unglücklich in der zeitlichen Abstimmung war, ich weis ja ned.
;-)
Heiko K. | Montag, 01. August 2011 15:41:22
...
Die Tarifumstellung von den Uralten ISDN Tarifen hatte hauptsächlich den Hintergrund der nicht mehr gültigen Geschäftsbedingungen und mit der Regulierungsbehörde.
Das dann ein Drittanbieter nicht mehr aufbuchbar war, liegt wohl daran das diese Ihr Geld lieber in die Werbung stecken statt in den Ausbau des Monopolisten !
Lieber zahle ich 10,-€ Monatlich mehr an den jenigen der mir auch die Leitung bereitstellt und wesentlich mehr Arbeitsplätze sichert als das es 1&1 je könnte.
Falkone | Montag, 01. August 2011 14:35:24
Reduzierung des Wasserkopfes - Viele Köche verderben die Köchin....
Für einen entlassenen "Manager" können die dann 50 Techniker mit Spitzengehalt einstellen, die ihr Handwerk beherrschen.
In der letzten Zeit erlebe ich immer mehr Kuriositäten bei den LILA Lumpen.
Da wurde einem meiner Kunden eine "Tarifänderung" aufgezwungen - sonst würde sein ISDN-Anschluss abgeschaltet...
Nach "Tarifänderung" ging natürlich DSL vom keinem Drittanbieter mehr... (Auf einen Primärmultiplexer gelegt...) Also DSL vom Monopolisten beantragt... und 200€ in Rechnung gestellt bekommen !!!