Nokia kündigt weitere Massenentlassungen an
29.09.2011 Stephan von Voithenberg
Der Handy-Hersteller hat überraschend angekündigt, seine rumänische Produktionsstätte in Cluj zu schließen. Erst vor drei Jahren hatte Nokia die Produktion von Bochum in den Karpatenstaat verlagert. Auch der Standort Bonn hat ausgedient.
Die Krise beim finnischen Handy-Hersteller Nokia spitzt sich weiter zu. Jetzt hat der Konzern die Schließung der Produktionsstätte im rumänischen Cluj angekündigt - eine Maßnahme, die mindestens 2.200 Menschen den Job kosten wird.
Ironie des Schicksals: Erst vor rund drei Jahren hatte Nokia - begleitet von heftigen Protesten der hiesigen Gewerkschaften - den Standort Bochum aufgegeben, um die Produktion in den Karpatenstaat zu verlagern. Die Begründung damals: niedrigere Produktionskosten. Jetzt ereilt den Werksmitarbeitern in Cluj das gleiche Schicksal wie einst den deutschen Kollegen, da sich laut Nokia der Markt für Basis-Handys und auch die Lieferkette inzwischen nach Asien verlagert hätten.
Wie der Konzern weiter mitteilte, soll es auch Einschnitte im Bereich der Software-Entwicklung geben. Betroffen seien insgesamt 1.300 Stellen, auch der Standort Bonn werde in diesem Zusammenhang geschlossen. Immerhin hält Nokia an Berlin als zentralen Standort für die Dienstleistungssparte Location & Commerce fest.
Der kriselnde Handy-Hersteller hatte in diesem Jahr bereits den Abbau von 7.000 Stellen beschlossen. Nach den jüngsten Ankündigungen erhöht sich diese Zahl nun auf 10.500.
24.03.2011
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Leserkommentare (13)
gassmann65@web.de | Donnerstag, 20. Oktober 2011 00:30:08
Nokia
Welch ein Depp muß man sein um über einen der Besten Handyhersteller herzuziehen.Die eingeschnappten Bochumer?Pech,man hat ja zusammen mit den gewerkschaften
den Gehalt Hals nicht voll bekommen.Meins ist Made in Ungarn und immer noch sehr gut verschafft.Gut Symbian ist nicht KINDERFREUNDLICH aber das braucht man auch nicht.Es ist nämlich sonst ein sehr gutes Betriebssystem.
Nokias habem 1.Eine Super Qualität,2.Ein schönes Design,3.Ein gratis Navi das auch im Ausland gratis ist (Super) bei den anderen Schrottsystemen ist dies nämlich eine kostenfalle.Der Service ist gut und
die Qualität sowieso,und wer probleme hat mit Symbian nicht klar zu kommen dem fehlt wohl der Hauptschulabschluß oder die nötige Reife, mfg
mister nice guy | Montag, 10. Oktober 2011 12:51:24
nokia
tja.... ich empfehle auch keinem mehr ein nokia. gottseidank haben das die meisten kunden aber eh schon selbst bemerkt, ich finde es fastzinierend wie die leute bei mir im shop über nokia sprechen.
RECHT GESCHIEHT ES IHNEN sollen die schauen wo se bleiben. Die unterstütztung von mir und meine Kunden haben sie jedenfalls nicht mehr.
aus Lübeck | Freitag, 07. Oktober 2011 14:14:34
es freut uns
wolli hat am anfang des blogs schon die richtigen worte gefunden.das was fehlt ist das wort SCHICKANE.
wolli996 | Mittwoch, 05. Oktober 2011 23:00:16
Nokia
Hochmut kommt vor dem Fall. Die Arroganz die Nokia in seinen besseren Zeiten gegenüber seinen Händlern und Servicepartnern an den Tag gelegt hat war schon abschreckend und keiner wagte zu widersprechen um nicht den Status zu verlieren. Erst Bochum dann die Premium Care Partner und jetzt Rumänien. Aber 5 Millionen für eine Abfindung an ungeeignete Führungskräfte auszahlen ist locker drin. Hoffe Nokia verschwindet bald vom Markt denn gute Telefone können die schon lange nicht mehr bauen....
Ronny Familie | Dienstag, 04. Oktober 2011 13:59:04
geht abwärts
Noch ist Nokia weit davon entfernt in der Versenkung zu verschwinden. Allerdings kann es in dieser Branche auch mal sehr, sehr schnell gehen! Die Zukunft sieht auf jeden Fall nicht gut für diesen Hersteller aus. Die haben die Bahn verpasst - oder standen die nur in Wolfsburg am falschen Bahnhof? ;o)
phnx | Samstag, 01. Oktober 2011 00:28:25
Nokia ist mit Recht am Ende
Habe als Händler Nokia seit der Schließung des Standortes Bochum aus dem Programm genommen. Ich denke nicht, dass die Kooperation von 2 Verlierern (Nokia und Microsoft mit Windows Phone 7) aus einem einen Gewinner macht. Vielleicht hat MS mit massivem Marketing noch die Chance einen Fuß in die Tür zu bekommen.
Gerd | Freitag, 30. September 2011 17:39:55
Nokia?
ist eindeutig auf dem absteigenden Ast. Ich verzichte seid Bochum auf Nokia und empfehle es weder Kunden noch Bekannten weiter.
Schade das aus dem Marktführer ein Nobody geworden ist!
Marc P. | Freitag, 30. September 2011 16:06:52
Der Zug ist ohne Nokia abgefahren
Das kommt davon, wenn man nicht auf den Androidzug aufspringen und seinen Kopf durchsetzen will. Der Zug ist ohne Nokia abgefahren und schon so weit weg, dass ein Aufspringen fast garnicht mehr möglich ist. Einzig die letzte Wagontür ist gerade noch zu erreichen
Nokia wird es so ergehen wie BenQ Siemens. Wer nicht reagiert, dem wird der Boden unter den Füßen weggezogen.
hb | Freitag, 30. September 2011 11:59:04
Nokia kündigt weitere Massenentlassungen an
Hinter solchen Entscheidungen stehen immer Menschen. Ob NOKIA seinem Schicksal damit entgehen kann ist zu bezweifeln. Bleibt zu hoffen, dass das Licht am Ende des Tunnels kein entgegenkommender Zug ist.
Händler | Freitag, 30. September 2011 11:54:26
Nokia
das ganze kommt mir bekannt vor.... lief doch bei Siemens, bzw. BenQ-siemens genauso
wenn es so weitergeht, wird das Nokia nicht überleben... oder sich mit einem anderen zusammen schließen, siehe damals Ericsson und Sony
Handy store | Freitag, 30. September 2011 11:45:58
Nokia
Wer ist Nokia???
Urgestein | Freitag, 30. September 2011 10:05:54
Déjà-vu
Irgendwie kommt mir das ganze doch sehr bekannt vor - kann es vielleicht sein, dass die Rückzahlungsfrist für die Fördergelder in Rumänien (die ja eh wir mit unseren EU Geldern mitbezahlt haben), vielleicht vorgestern ausgelaufen ist?
....war das nicht auch in Bochum so oder hat bei Nokia vielleicht der EX-Manager von BenQ-Siemens einen neuen Arbeitsplatz gefunden?
...ein Schelm der da böses denkt!
KI | Donnerstag, 29. September 2011 16:01:11
Nokia
Nokia benötigt im Grunde auch kein Werk mehr, denn die Produkte kauft ja auch kaum ein Kunde. Ich denke Nokia würde weltweit mit einem Werk auskommen um die Nachfrage zu decken.