Palm: Keine Besserung in Sicht
22.03.2010 Stephan von Voithenberg
Auch das als Hoffnungsträger gestartete Smartphone-Modell Pre kann die desolate Situation beim traditionsreichen TK-Hersteller Palm nicht entschärfen.
Der Smartphone-Hersteller Palm kann sich einfach nicht aus seiner prekären wirtschaftlichen Situation befreien. So musste der Konzern im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 einmal mehr einen hohen Nettoverlust in Höhe von 22,1 Millionen US-Dollar verbuchen. Immerhin konnte das Minus im Vergleich zum Vorjahr (98 Millionen US-Dollar) deutlich reduziert werden. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum von 91 Millionen auf 350 Millionen US-Dollar.
Doch was sich auf den den ersten Blick gar nicht so schlecht liest, hinterlässt bei genauerem Hinsehen einen faden Beigeschmack. Denn die Reduzierung der Verluste ist nicht etwa durch eine bessere Performance zustande gekommen, sondern einzig und allein durch einen Buchgewinn aus Finanzgeschäften. Kein Wunder also, dass Palm-Chef Jon Rubinstein von einer enttäuschenden Leistung seines Unternehmens sprach.
Anlass zu Sorge geben vor allem die Verkaufszahlen der neuen Palm-Geräte: So hat sich vor allem das als Hoffnungsträger gestartete Smartphone-Modell Pre deutlich schlechter verkauft als von Palm ursprünglich erwartet.
18.12.2009
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Leserkommentare (3)
WebOS Fan | Montag, 22. März 2010 14:06:30
Paid Apps
Wenn ab Ende März die Paid Apps nur mit Kreditkarte kommen, ist Palm für mich gestorben. Hoffe, dass es Alternativen wie Lastschrift, MPay oder Paypal geben wird. Sonst wird das nix mit dem App-Kuchen in Deutschland.
o2jena.de | Montag, 22. März 2010 13:02:50
Palm Pre
Bei der Qualität des PAlm Pre sind die schlechten Verkaufszahlen kein Wunder. Bei o2 gibt es wesentliche bessere Geräte zu einem günstigen Preis.
Daniel | Montag, 22. März 2010 11:32:48
Schade
Eigentlich habe ich die Palmgeräte sehr gemocht und auch das Palm Pre hat mir sehr gut gefallen.
Allerdings fand ich schade das es exklusiv bei o2 vertrieben wurde und somit für uns keinen Markt hatte.