Quartalsbericht: Freenet verliert weiter Kunden
11.05.2010 Christopher Bertele
Freenet-Chef Vilanek
Die Zahl der Mobilfunknutzer ging von 17,58 Millionen Ende 2009 auf 17,15 Millionen zum Ende des ersten Quartals 2010 zurück. Während der Umsatz im Jahresvergleich ebenfalls rückläufig ist, stieg das Ergebnis leicht auf 20,8 Millionen Euro an.
Freenet hat weiter mit einem Kundenschwund zu kämpfen. Im Mobilfunksektor konnte der Konzern nach 17,58 Millionen Nutzern Ende 2009 im heute vorgelegten Bericht zum ersten Quartal 2010 nur noch 17,15 Millionen vorweisen. Begründet wird dieser Rückgang mit der "bewussten Fokussierung auf margenstarke Vertragskunden". Dennoch sank auch die Zahl dieser Postpaid-Kunden leicht von 6,98 Millionen auf 6,84 Millionen.
Bei den Gesamtumsätzen verzeichnete der Konzern im Jahresvergleich ebenfalls einen Rückgang: Im ersten Quartal 2009 konnten 888,0 Millionen Euro erwirtschaftet werden, ein Jahr später waren es nur mehr 806,1 Millionen Euro. Der Rohertrag ging von 186,0 Millionen Euro auf 165,9 Millionen Euro zurück. Das um Einmaleffekte bereinigte Ebitda fiel zumindest ähnlich hoch aus wie vor Jahresfrist: Lag es im 1. Quartal 2009 noch 80,1 Millionen Euro, so betrug es nun 78,2 Millionen Euro. Zulegen konnte dagegen das Konzernergebnis, allerdings auf schwachem Niveau: Während es Ende des ersten Quartals 2009 bei 0,6 Millionen Euro lag, konnte Freenet-Chef Christoph Vilanek jetzt 20,8 Millionen Euro verbuchen.
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Leserkommentare (7)
Aussteiger aus der Branche | Mittwoch, 12. Mai 2010 22:09:02
Freenet
Zu der Fragestellung von Frank bezüglich der 17 Mio. Kunden kann ich weiterhelfen. Es geht bei Freenet um "Nutzer" und das ist wie folgt zu erklären:
Freenet besteht aus Debitel, Mobilcom, Talkline und _dug telecom ag. Das bedeutet, all diese Firmen haben bei der Fusion (ich glaube 2008) Kunden mitgebracht. Freenet selbst hatte den Focus im Festnetzmarkt . Debitel hat eigene Tarif im fremden Netz (sog. Provider) vertrieben. Ebenso Talkline. Die _dug telecom ag war Filialist und hat Mobilfunkverträge direkt vom Netzbetreiber ohne eigene Tarifstruktur vertrieben (z.B. Vertrag von T-Mobile und Gerät aus dem _dug-Lager). So wurde mit Provisionen von den Netzbetreibern das Gerät für den Kunden verrechnet.
So kommen die vielen "Nutzer" zusammen.
Aber ich gebe dem ersten Kommentarschreiber recht: Kundenzufriedenheit ist ein echter Kundenverlustfaktor. Viele Shopmitarbeiter sind demotiviert und dazu kommt ein absoluter Tarifdschungel!
Da es sich hier aber um einen großen Konzern handelt, der sich noch in der Findungsphase befindet, dürfte es ziemlich lange dauern, bis der Kunde wieder zufrieden ist.
iGast | Mittwoch, 12. Mai 2010 12:49:15
@ Frank
Da geb ich meinen Vorrednern recht, Frank du bist definitiv nicht aus der Branche. Aber zu dem Thema Zahlen durchschnittlich gesehen hat jeder Bundesbürger 1,2 Verträge .. Richtig Verträge .. da ist Prepaid nicht mal mit eingerechnet :-)
. | Dienstag, 11. Mai 2010 14:55:47
.
@ Frank
wieso Verträge ?
17 Mio=10 Prepaid+7 Verträge !
kundenzahlen | Dienstag, 11. Mai 2010 14:47:08
hallo?
@ Frank also wirklich erzähle niemeanden das du in der branche arbeitest....aber damit auch dir eine licht aufgeht hier mal eine kurze erklärung..
firmen wie mobilcom-debitel, phonhouse usw bieten alle netze! diese kunden werde dann aber auch vom eigentlich netzprovider als kunde gezählt.
beispiel eine kunde bei moblicom-debitel mit einem vodafone vertrag, zählt als mobilcom - debitel kunde, aber vodafone zählt diesen auch als seinen kunden!!
Chef | Dienstag, 11. Mai 2010 14:03:27
Oh mann...
Also Frank, du hast offensichtlich keinerlei Ahnung vom Mobilfunkmarkt, sonst würdest du nich so nen Stuss abgeben. Erst denken (sofern möglich), dann schreiben... in deine bilanzen will ich ja nich unbedingt kucken, bei deinem verständnis für zahlen, lol
Frank | Dienstag, 11. Mai 2010 13:57:05
geschönte Zahlen in diesem Segment !!!!!!!!!
Mich würde einfach einmal interessieren, wer diese Zahlen kontrolliert (in diesem Fall 17 Mio MOBILFUNKKUNDEN !!!!!!)
Hallo, wenn ich mir überlege, das es noch andere Provider und vor allem Netzbetreiber gibt, dann müsste ja rein statistisch hochgerechnet jeder Bundesbürger 4-5 Verträge besitzen (inkl. Kinder u Rentner )
Was ist das für ein Bullshit, für wie dumm verkauft man eigentlich den Konsumenten und hier auch noch den Händler mit diesen Zahlen ???
Überlegt ihr euch auch mal in der Redaktion, wenn ihr solche Zahlen veröffentlicht ?
Ach ja und Freenet wird es bestimmt nicht umbringen-mir kommen ja gleich die Tränen !!!
Vertrieb | Dienstag, 11. Mai 2010 13:40:00
QBericht
Ich sag nur Kundenzufriedenheit