Quartalszahlen: Nokia tritt auf der Stelle
21.10.2011 Boris Boden
Die Quartalszahlen des krisengebeutelten Handy-Herstellers Nokia zeigen noch keine grundlegende Trendwende. Die Tendenz: Weniger Umsatz, aber auch weniger Verluste.
Das dritte Quartal des Geschäftsjahres brachte für den angeschlagenen Handy-Hersteller Nokia noch keine grundlegende Trendwende: Der Gesamtumsatz fiel gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf knapp 9 Milliarden Euro, der Verlust lag bei 71 Millionen Euro nach einem Gewinn von 403 Millionen Euro. Immerhin: Im Vergleich zum Vorquartal (-487 Millionen Euro) reduzierte sich das Minus deutlich, der Umsatz ging allerdings auch hier um drei Prozent zurück.
Das Endgerätegeschäft entwickelte sich laut CEO Stephen Elop gut: Nokia verkaufte knapp 107 Millionen Handys, immerhin 20 Prozent mehr als im zweiten Quartal. Bei Smartphones stagnierte der Absatz, hier konnten nur knapp 17 Millionen Stück abgesetzt werden. Gegenüber dem zweiten Quartal machte die Endgerätesparte wieder einen leichten Gewinn.
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