Telekom Deutschland: Stabiles Ergebnis bei rückläufigen Umsätzen
04.08.2011 Roland Bernhard
Schwache Zahlen kennzeichnen das Deutschland-Geschäft der Deutschen Telekom im zweiten Quartal - dennoch steht der Netzbetreiber im Inland noch besser da als im Ausland.
Mit insgesamt 5,989 Milliarden Euro verzeichnete die Deutsche Telekom im zweiten Quartal 2011 einen Umsatzrückgang um 3,4 Prozent im Deutschland-Geschäft gegenüber dem Vorjahr. Beim EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) erreichte der Netzbetreiber mit 2,439 Milliarden Euro jedoch fast exakt den Wert des Vorjahres (2,438 Milliarden Euro). Die EBITDA-Marge stieg demzufolge sogar leicht auf 40,7 Prozent (Vorjahr: 39,3 Prozent) an.
Mit einem Minus von 3,4 Prozent war das Mobilfunkgeschäft der Bonner hierzulande stärker betroffen als bei der Konkurrenz: Um 3,4 Prozent ging der Service-Umsatz auf 1,7 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz im Bereich Mobiles Internet stieg dagegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent auf 409 Millionen Euro an. Der Anteil der Smartphones an den verkauften Endgeräten kletterte im Jahresvergleich um 30 Prozentpunkte auf mehr als 60 Prozent. Die Zahl der Mobilfunkkunden verringerte sich dagegen um 57.000 gegenüber dem Vorquartal und liegt nun bei 34,52 Millionen.
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