Versatel: Verluste trotz Wachstum im B2B-Segment

Der Umsatz des DSL-Anbieters stieg im 1. Quartal 2010 um drei Prozent auf 187 Millionen Euro. Positive Entwicklung in den Bereichen Geschäftskunden und Wholesale. Deutlicher Umsatzschwund im Privatkunden-Segment. Das Konzernergebnis bleibt mit minus 9 Millionen Euro im roten Bereich.

Mit den Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2010, die Versatel heute präsentierte, kann der Breitband-Anbieter nur teilweise zufrieden sein: So entwickelte sich der Umsatz zwar positiv – nach 182 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahresquartal erzielte das Unternehmen nun 187 Millionen Euro –, Ebitda und Ergebnis waren jedoch rückläufig. Nach 46 Millionen Euro im 1. Quartal 2009 lag das Ebitda nun bei 44 Millionen Euro. Das Konzernergebnis weist einen Verlust von neun Millionen Euro aus; vor Jahresfrist waren es sieben Millionen.

Getragen wird der höhere Umsatz von einer deutlichen Steigerung der B2B-Performance. So legte der Konzern beim Geschäftskundenumsatz um acht Prozent von 50 Millionen auf 54 Millionen Euro zu. „Im zurückliegenden halben Jahr konnten wir namhafte Großkunden gewinnen und den allgemeinen Auftragseingang im Geschäftskunden-Segment deutlich steigern", begründet Alain Bandle, Vorstandsvorsitzender von Versatel, das Wachstum. Im Wholesale-Bereich kletterte sich der Umsatz noch deutlicher von 49 Millionen Euro auf 58 Millionen Euro.

Wenig erfreulich zeigt sich indes die Entwicklung im Privatkundensegment. Hier sank der Umsatz um zehn Prozent von 84 Millionen im Vorjahresquartal auf nun 75 Millionen Euro. Die Zahl der Breitbandverträge mit Privatkunden lag Ende März bei 670.000. Ende 2009 waren es noch 683.000 Millionen Kunden.


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