Das wird teuer: Apple nennt iPad-Preise für Deutschland

Das iPad kommt nach Deutschland

Ab dem 28. Mai gibt es das iPad in Deutschland. Die Preise sind höher als in den USA - sie liegen zwischen 499 und 814 Euro.

Am 28. Mai dürfen auch deutsche Kunden ihr iPad in den Händen halten. Apple startet an diesem Tag den Verkauf in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, der Schweiz und Spanien. Ab dem 10. Mai sind Vorbestellungen im Online-Store des Herstellers möglich. In den USA wurden bereits einen Million Exemplare des Tablet-Computers verkauft.

Die Preise für Deutschland sind allerdings happig: Die Basisversion mit 16 GB Speicher und WLAN kostet 499 Euro, für die Varianten mit 32 GB und 64 GB werden 599 und 714 Euro fällig. Mit zusätzlichem UMTS-Modul kosten die drei Versionen 599, 699 und 814 Euro. Die Preise entsprechen in etwa den umgerechneten Dollar-Beträgen plus der deutschen Urheberrechtsabgabe bei den beiden Spitzenmodellen. Verkauft wird das iPad zunächst über den Online-Store, die Apple Retail Stores und ausgewählte Fachhändler des Herstellers.

Bei den Preisen gab es einige Verwirrung, weil Apple zunächst 15 Euro für die deutsche Urheberrechtsabgabe aufschlagen wollte, dies aber nach der ersten offiziellen Nennung der Preise für die 16- und 32-GB-Modelle plötzlich wieder zurück nahm.

Kommentar der Redaktion

Boris Boden
Boris Boden, Stellv. Chefredakteur

Endlich nennt Apple die deutschen Verkaufspreise für das iPad. Unter 499 Euro geht gar nichts, wer mehr Ausstattung will, darf noch tiefer in die Tasche greifen. Dem echten Apple-Fan wird's egal sein, er hat schon bisher gerne gezahlt und dafür auch ein Stück Exklusivität bekommen. Ich habe ein Importgerät in den letzten Tagen testen können und war auf den ersten Blick begeistert von den Fähigkeiten. Doch bei nüchterner Betrachtung sind 500 Euro zu viel Geld für ein teures Spielzeug, das keiner unbedingt für den Alltag braucht.

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Leserkommentare (11)

Zanoxianer | Montag, 17. Mai 2010 09:16:37

Ein "Haben wollen" Produkt!

Kinderarbeit, Umweltschutz, USA ... das klingt nicht nach einem Händler-Forum! Wie wäre es, mal die Chancen zu sehen?
Das Produkt wollen Kunden haben, sie sind bereit, recht hohe Preise dafür auszugeben. Wer hochpreisig kauft, kann Wert schätzen (mal drüber nachdenken). Wie sieht es aus mit Zubehör? Wie steht es mit Verträgen für die 3G Variante??
Und ich meine nicht die PrePaid-Varianten, sondern z.B. Mein Base mit der HandyFlat Option. 10,- € sind fair für den Kunden, Hardware muss nicht subventioniert werden, die Micro-SIM gibt es von Base - voila!

anonymus | Montag, 10. Mai 2010 15:00:33

Apple

Ich kann bei den Kommentaren nur den Kopf schütteln. Ihr verurteilt apple wobei diese den geschmack des Kunden treffen und wenn die Kunden das Kaufen ist es doch okay. Niemand zwingt die dazu. Man könnte da genauso Endlosdiskussionen veranstalten wie mit Microsoft. Freut euch doch einfach das man es nun als Erweiterung in seinen Bestand einspeisen kann. Wer es kauft ist doch selber schuld und will es nicht anders´. :)

Televonzelle | Montag, 10. Mai 2010 13:13:15

Apple

Billig in China Produziert (evtl. auch ducrch Kinderarbeit und nichteinhaltung von unseren Umweltvorschriften) und teuer verkauft. So macht man Geld !
Und sich dann auch noch von Apple alles vorschreiben lassen(flash und zensierung der App´s).
Wie oft wollen die denn den Kunden noch verarschen? Naklar solange es geht!
;-)

Christain | Montag, 10. Mai 2010 12:43:18

"Hergestellt in Asien für ein paar Dollar und verkauft für teuer Geld."

> Hergestellt in Asien für ein paar Dollar und verkauft für teuer Geld.

Prima, dann mach Du es doch auch so. Kauf einen Haufen Elektronik-Einzelteile und lass sie in Asien zusammenbauen und verkauf es hier für teuer Geld.
Aber: schonmal dran gedacht dass sich auch jemand hinsetzen und entwickeln muss was für Einzelteile man nimmt, wie die miteinander verbunden werden, wie die Platinen aussehen, wie die Firmware aussieht, wie überhaupt das Design aussieht? Bis Du das fertig hast, wirst Du auch einiges an Geld haben wollen.
Abgesehen davon: Apples Geräte haben bisher IMMER durch einen Faktor überzeugt: Usability. Apple hört zu wenn die Leute sagen dass sie ein einfach bedienbares Gerät wollen. Apple hat damals schon mit den kleinen Würfel-Macs zugehört als die Leute keinen Tower unterm Tisch und Kabelgewirr wollten. Apple steckt viel Entwicklungsarbeit in die Software um sie an die Benutzer anzupassen, wohingegen andere Hersteller versuchen, die Benutzer an die Software anzupassen (hallo Hasso Plattner ;-)). Apple ist einfach so clever dass sie genau das bringen was die Leute haben wollen. Ebookreader ala Kindle will keiner, also hat Apple zugehört was den Leuten daran fehlt und etwas gebaut das das hat und bringt. Genial einfach, einfach genial.
Überlegt doch mal warum die Leute EINE USB Schnittstelle am Macbook Air akzeptieren udn die Kiste trotzdem gekauft wird wie hulle: weil der Rest einfach stimmt.

Ach ja, noch als Dementi: ich verwende ein HP Notebook mit Windows, mein Handy ist ein seit Jahren abgekündigtes Nokia und einen EBookreader habe ich nicht. Auch keinen ipod und ich arbeite auch ncith bei Apple und verdiene kein Geld damit.

bzbk | Montag, 10. Mai 2010 12:41:53

Das wird teuer: Apple nennt iPad-Preise für Deutschland

Die Werbung bzw. die Medien haben immer aus Scheiße Gold gemacht. Und genau das ist hier der Fall. Wie viele Menschen haben das Schrott iPhone für teures Geld gekauft und bis heute, will es jeder haben. Billiger Schrott für teures Geld verkaufen, die deutschen Deppen kaufen jeden Mist, koste es was es wolle. Das gleiche Produkt (WEPAD) gibt es aus Deutschland sogar viel besser, als das Schrottphone, keiner will es haben.
Der Ami versucht seit der EU alles kaputt zu machen, den EURO abzustürzen und wir kaufen blind deren Scheiß. Wann werden wir endlich wach? bzbk

armer dealer | Montag, 10. Mai 2010 12:01:12

@Johannes

...weil sich Apple die Tasche voll macht, nicht der lokale Händler, der die Kisten schiebt und die Arbeit hat.
Der bekommt statische "5" Euro und muss lizensiert udn auserkoren sein um die Geräte zu verkaufen...

Freude**

Boris Boden, Redaktion | Montag, 10. Mai 2010 11:59:05

Preise

Die in der Meldung genannten Preise ab 514 Euro waren die offiziellen Preise von Apple zum deutschen Verkaufsstart. Die Differenz von 15 Euro erklärt sich durch die deutsche Urheberrechtsabgabe, die Apple ursprünglich aufschlagen wollte.
Davon nimmt das Unternehmen jetzt Abstand. Also kosten die Varianten mit WLAN 499, 599 und 714 Euro, die UMTS-Versionen schlagen mit 599, 699 und 814 Euro zu Buche. Die Preissenkung gilt also nicht für die beiden Spitzenmodelle mit 64 GB.

TheTruth | Montag, 10. Mai 2010 11:58:42

iPad zu teuer

Der Vergleich zwischen 300€ und 800€ hinkt !

Fachhändler ? Das Gerät wird in Deurtschland über Ketten und über
Apple direkt oder direkt in DEREN Shops vertrieben, also wo ist da
der Fachhandel ? Das iPad ist ein Spielzeug, mehr nicht !

Wer dafür soviel Geld ausgeben will, dann soll er es machen !

Hergestellt in Asien für ein paar Dollar und verkauft für teuer Geld.
Wann wird die Welt endlich schlau und honoriert so etwas nicht !

Marktkenner | Montag, 10. Mai 2010 11:50:21

Warum teuer??

Warum wird jetzt schon wieder gejammert, dass die Teile zu teuer sind?

An einer 300-EURO-Kiste kann der Händler nicht so viel verdienen wie an einer 800-EURO-Kiste.

Wann versteht das jemand?

Johannes | Montag, 10. Mai 2010 11:50:00

Preise

wurden kurz nach Veröffentlichung nach unten korrigiert.

Sebix | Montag, 10. Mai 2010 11:44:36

Preise falsch

Im Online-Store von Apple ist die günstigste Version für 499 € zu haben. Die jeweiligen Preissprünge sind korrekt dargstellt, es sind aber jeweils 15 € weniger abgesehen von den Top-Versionen.

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