Endlich: Apple zeigt das iPad

Das neue iPad

Letzte Nacht zeigte Apple seinen neuen Touchscreen-Computer mit Web-Zugang. Das iPad kommt zunächst nur in den USA auf den Markt und wird auch in einer Variante mit Mobilfunkmodul verfügbar sein.

Nach vielen Gerüchten ist es jetzt soweit: Apple-Chef Steve Jobs präsentierte gestern Nacht sein iPad der Öffentlichkeit. Das Gerät lässt sich noch am ehesten mit dem Begriff "Web-Tablet" umschreiben. Es wiegt 680 Gramm und ist gerade einmal 13,4 Millimeter schlank. Die Oberfläche besteht aus einem 9,7 Zoll (24,64 cm) großen Touch-Display, das einen großen Betrachtungswinkel von bis zu 178 Grad ermöglichen soll. Eine große virtuelle Tastatur kann für Texteingaben eingeblendet werden. Per Fingerbewegung auf dem Display lassen sich Mediadateien einfach verschieben und auch das Surfen im Internet soll deutlich einfacher sein als mit Laptops.

Neben den meisten der 140.000 Anwendungen aus dem App Store, die auf dem iPad laufen, erwartet Apple auch, dass viele weitere Programme speziell für den Neuling entwickelt werden. Bereits jetzt ist der Kauf von Musik und Filmen über iTunes möglich, dazu kommt noch ein neuer iBookstore für elektronische Literatur.

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Kommentar der Redaktion

Boris Boden
Boris Boden, Stellv. Chefredakteur

Wenn man manchen Apple-hörigen Kommentatoren in den Medien glaubt, dann ist das neue iPad so toll und revolutionär, dass es gleich die Probleme der Weltwirtschaft mitlösen kann. Bei genauerem Hinsehen erweist es sich aber erst einmal als der Versuch, Produktkategorien wiederzubeleben, die es schon einmal gab: Tablet-PC floppten vor einigen Jahren und auch ein kompaktes Web-Tablet gab es schon von Nokia ohne großen Erfolg. Dass Apple jetzt mit viel besserer Hardware und günstigeren Preisen mehr Erfolg haben wird, ist offensichtlich, doch ob sich auch ein Massenmarkt zwischen Smartphone und Netbook für das iPad wirklich findet, ist noch offen.

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Leserkommentare (3)

Bernd | Freitag, 29. Januar 2010 12:49:19

Revolution?

Das man ein Produkt schaffen kann, für das es erstmal keinen Markt gibt und diese dann dennoch erfolgreich werden zeigt der Automobilhersteller BMW mit seinem 5er GT. Niemand hat so wirklich geglaubt, daß es einen Markt dafür gibt. Ähnlich verhält es sich wohl mit dem IPAD von Apple. Alleine wohl schon, weil das Produkt eben von Apple stammt. Das tröstet den geneigten Käufer dann auch schnell über Ausstattungsmankos hinweg, die andere Produkte nicht haben. Aber diese sind halt nicht von Apple. Seien wir ehrlich, selbst das Iphone präsentiert uns Funktionen als revolutionär, die andere Hersteller seit Jahren anbieten. Als Negativmerkmal aufzuführen, daß das IPAD nicht telefonieren kann, ist genauso befremdend wie ein Kühlschrank der Kaffee kochen kann... wieso sollte ein Produkt dieser Kategorie telefonieren können? Es ist kein Mobiltelefon. Trotzdem, wird alleine die kontroverse Diskussion über dieses "revolutionäre" Gerät für blendende Verkaufszahlen sorgen.

Ich für meinen Teil habe ein Notebook und ein Mobiltelefon. Und Beides nutze ich dafür wofür es vorgesehen ist. :-)

In diesem Sinne, viel Spaß mit dem IPAD

Bernd

Fritz | Donnerstag, 28. Januar 2010 17:29:10

??????

Und was macht man jetzt damit?

Betriebsleiter | Donnerstag, 28. Januar 2010 11:27:54

iPad

sieht interessant und vielversprechend aus. Könnte evtl. den Tablett-PC`s mal einen richtigen Aufwind verpassen. Problematisch sehe ich allerdings die Gestaltung der Rückseite.

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