Kehrtwende: HP behält das PC-Endkundengeschäft
28.10.2011 Boris Boden
Erst wollte Hewlett-Packard sein Endkundengeschäft mit Computern verkaufen, jetzt rudert die neue Firmenleitung zurück und will die Personal Systems Group doch behalten.
Es ist absurd: Noch vor wenigen Wochen wollte der ehemalige Hewlett-Packard-Chef Léo Apotheker das Endkundengeschäft mit Computern einstellen und die Personal Systems Group (PSG) verkaufen. Gleichzeitig wurde die Produktion von Smartphones und Tablets mit dem eigenen Betriebssystem WebOS eingestellt. Doch im September wurde Apotheker gefeuert - und seine Nachfolgerin Meg Whitman rudert jetzt plötzlich zurück: So will HP nun doch weiter Desktops und Notebooks für Endkunden bauen. Die PSG sei sogar eine "Schlüsselkomponente" der Strategie, hieß es in einer Erklärung der Firmenchefin.
Auch Tablets will HP weiter anbieten, allerdings offenbar nicht mehr mit WebOS, sondern mit dem kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows 8, das voraussichtlich im nächsten Jahr starten wird. Außerdem plant HP in die Kategorie der ultradünnen Notebooks mit einer neuen Reihe einzusteigen.
Smartphones tauchen in der neuen Strategie allerdings nicht mehr auf.
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Leserkommentare (2)
KI | Samstag, 29. Oktober 2011 17:03:19
HP Chaos
Ich werde von der Firma HP weder etwas kaufen noch etwas verkaufen ! So ein Chaosladen geht garnicht ! Die armen M;itarbeiter...
Beastyboy | Samstag, 29. Oktober 2011 16:40:22
Zynisch
ich habe über Ihren Kommentar herzlichst gelacht, Herr Boden. So kennt man Sie ja gar nicht! Ich dacht bei der Telecom Handel wäre man immer bierernst und zugeknöpft, aber es geht ja auch mit einem Schuss Zynismus.
Weiter so.