E-Plus nicht an Bord
Der Vorteil: Im Gegensatz zu anderen Messaging-Diensten müssten sich die Kunden der Netzbetreiber, die RCS-e anbieten, keine Gedanken mehr machen, welche Kontakte welchen Messenger nutzen und wer wie am besten zu erreichen sei, zitierte das Magazin einen Vodafone-Sprecher. So werde beispielsweise im Adressbuch angezeigt, ob sich ein Kontakt in einem Gebiet mit schnellem Datentransfer befindet, um ein Video empfangen zu können.
E-Plus beteiligt sich als einziger Netzbetreiber nicht an dem Projekt. Das Unternehmen wollte die Entwicklung aber genau beobachten. Erste Smartphones mit RCS-e sollen bereits im Frühjahr auf den Markt kommen. Was der Spaß kosten soll, steht bislang allerdings noch nicht fest.
- Umfrage
Leserkommentare (9)
Micha | Dienstag, 31. Januar 2012 14:10:04
WAS?
Ich betrachte mich mal als Endkunden. So. Es gibt hunderte Dienste mit denen ich kostenlos messagen kann. Wieso sollte ich umsteigen?
Kurzum: Ich muss allen Vorpostern zustimmen, ausser einem. Denn seid unbesorgt, kein Kunde im Zielgruppenalter wird ensthaft diesen Dienst "haben wollen" - was alle haben wollen, ist eine Flatrate zum mobilen surfen (u.a. für messenger ;) ), aber da Netzstrukturen ausbauen ja auch Geld kostet, wird daraus wohl nix. Also tut mal bitte nicht so als würde IRGENDWAS hier für den Kunden gemacht. Das ist nur dafür da Umsatzrückgänge wieder reinzuholen. Das wird nur nicht funktionieren.
FRAGILI | Dienstag, 24. Januar 2012 14:23:22
Wer berät denn da die Carrier?
Angriff auf Facebook & Co? - Na die werden aber zittern!
Das kommentiert man wohl am besten mit einem anglophilen "2 little 2 late". Wüsste gerne welche Berater dieses Projekt auf den Weg gebracht haben!
1. Wird "RCSe-fähige HW benötigt, was die Marktpenetranz kaum beschleunigen dürfte.
Zitat"..Erste Smartphones mit RCS-e sollen bereits im Frühjahr auf den Markt kommen. Was der Spaß kosten soll, steht bislang allerdings noch nicht fest..."Zitatende und
2. Soll der Dienst gegen Gebühr erfolgen.
Wahrscheinlich aber wird die prägnante Namensgebung der "Rich Communication Suite enhanced" (RCS-e) alles herausreissen, und meine Ironie bestrafen.
Man hätte lieber früher an dem Punkt "Glaubwürdigkeit" arbeiten sollen, denn wenn ein Kunde in vielen Tarifen weniger für eine SMS aus/im Ausland zahlt, als innerhalb der BRD, dann erzeugt das "kognitive Dissonanz";-).
Und warum Kunden für Dienste zahlen sollen, die es auch kostenlos gibt - das bleibt das Geheimnis der wahren Marketingexperten.
dbt | Dienstag, 24. Januar 2012 14:07:58
RCS-e
Super, dann kann ich über jetzt über die gefühlt 20. Messaging-Plattform mit meinen 10 Freunden in Verbindung bleiben.
*ironiemodusaus*
Bin vor allem sehr gespannt, wer davon einen Vorteil hat (Kunden, Netzbetreiber, Fachhandel, Hardwarehersteller).
Manager | Dienstag, 24. Januar 2012 13:34:02
Eplus
Oje Eplus,
Wieder mal tanzt der Netzbetreiber aus der Reihe und platziert sich als Außenseiter.
Dabei geht es gar nicht allein um den Erfolg des neuen Dienstes, sondern um die Wahrnehmung beim Endkunden.
Die Einführung wird von 3 Netzbetreibern vermarktet, kommuniziert und gepusht werden.
Davon werden also viele potentielle Kunden erfahren, die dann bei interesse an Eplus von diesen nicht bedienst werden können.
Es geht also zunächst nicht darum wieviele Kunden den Dienst brauchen - sondern wie viele ihn haben wollen (und sich deshalb gegen Grün entscheiden).
Smarty | Dienstag, 24. Januar 2012 13:18:22
Der Drops ist gelutscht :)
Die Mobilfunkanbieter haben viel zu lange viel zu viel an SMS verdient. Man beachte das SMS dem Anbieter kaum kosten verursachen und damit aber Milliarden gewinne machen... Der Goldesel der Mobilfunkanbieter scheint langsam träge und alt zu werden. Wäre in meinem Tarif keine SMS-Flat inklusive denk ich das ich gar keine SMS mehr schreiben würde.
Wenn doch, um jemandem zu sagen er möge sich doch whatsapp runterladen!
Ich denke RCS-e wird das Ruder auch nicht rumreißen aber das checkt offensichtlich nur E-Plus...
Fachhandel | Dienstag, 24. Januar 2012 12:52:04
RCSe
Ich denke das hängt sehr viel vom Preis ab und der Anbindung an die anderen Messenger. Denn auch wenn es die Netzbetreiber nicht gern hören: Durch ihre Preispolitik sind einige Kunden bereits zu Drittanbietern (Discounter) abgewandert. Ich gehe davon aus, daß diese Leute RCSe nicht nutzen können. Also müssen diese Leute mit anderen Diensten, z.B. WhatsApp arbeiten. Wenn es nahtlos klappt auch mit denen zu kommunizieren und der Preis auch paßt, sind die Chancen nicht so schlecht. Denn wie ein Vorposter schon gesagt hat, WhatsApp ist im ersten Jahr kostenlos und das auch nur bei Android. Apple- User müssen sofort bezahlen. Wenn die Netzbetreiber noch ein Schmankerl drauflegen, z.B. das der Datentransfer des Dienstes nicht vom Budget des "Schnellen" Datenvolumens abgezogen wird, könnte das klappen.
Sascha Baumann | Dienstag, 24. Januar 2012 12:22:26
WhatsApp
WhatsApp kostet unter Android ab dem 2. Jahr pro Jahr 2 Euro. Kostenlos ist nur das erste Jahr. Viele dürften das noch gar nicht gemerkt haben, weil bei denen das erste jahr noch gar nicht rum ist.
Und zu den Kosten bei den Netzbetreibern und deren neuer Idee wurde ja noch nix gesagt ...
skeptiker | Dienstag, 24. Januar 2012 12:22:12
skeptisch
uiuiui - ob das funktioniert, wag ich mal zu bezweifeln
unwichtig | Montag, 23. Januar 2012 17:26:03
Die Netzbetreiber und Ihre Versuche
Ich prophezeie jetzt einfach mal das dieses Thema mindestens genauso Floppt wie z.B. Vodafone 360
ich würde sagen ist jetzt schon zu spät der Zug ist abgefahren... wer braucht denn einen Client für den er auch noch was bezahlen muss wenns das ganze schon längst kostenfrei gibt?! Siehe eben WhatsApp Facebook, und hier muss ich (bei mir zumindest) nicht vorher nachschauen hat derjenige jetzt den Clint oder den anderen, wenn er nicht Whatsapp hat dann bekommt er halt ne normale SMS (Tendenz Fallend)... und bei meinem HTC wird WhatsApp sogar direkt mit meinen normalen Kontakten verknüpft und ist daher wirklich direkt nach zu vollziehen ob derjenige WhatsApp hat oder nicht.