Delikates Sex-Argument soll Handy-Verbot am Steuer kippen
20.08.2009 Boris Boden
Ein Richter des Amtsgerichts Gummersbach möchte beim Bundesverfassungsgericht das Handy-Verbot am Steuer kippen. Die Begründung für dieses Vorhaben ist äußerst delikat.
Falls Sie mal beim Autofahren vor der Alternative stehen, wilden Sex zu haben oder Ihre Frau anzurufen, sollten Sie ersteres wählen – denn Verkehr im Verkehr ist in Deutschland nicht strafbar. Der Griff zum Handy dagegen kostet 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. Dagegen klagt nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung jetzt ein Richter des Amtsgerichts Gummersbach in Karlsruhe beim Bundesverfassungsgericht
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Leserkommentare (4)
arxerex | Samstag, 29. August 2009 16:35:38
Handy telefonieren erlaubt
Ja schöne sache. Wenn handyverbot, sollte auch alles andere verboten werden. Und wie bitteschön soll das kontrolliert werden?
Eins ist klar: RAUCHEN AM STEUER IST VIEL GEFÄHRLICHER.
G.F.Ohland | Donnerstag, 27. August 2009 16:00:50
Finger ans Lenkrad
Während der Fahrt telefonieren lenks ab, Essen und Trinken aber auch und aufs Navi gucken und Bedienen erst recht. Alles verbieten, wir sind schließlich in Deutschland, da muss alles eine Ornung haben.
Klaus Berand, Partners in Europe AG | Freitag, 21. August 2009 14:28:17
Sex-Argument
Wenn das mal nicht nach hinten losgeht ;-D.
Wie ich die Deutsche Justiz einschätze, wird eher der Sex im Auto verboten, als das Handy-Verot gekippt.
Also lieber Richter:
Gute Idee, aber wenn das nach hinten losgeht, haben sie kaum noch Freunde.
Schönes Wochenende - und im Auto: Finger weg - vom Handy !
MR | Freitag, 21. August 2009 14:18:31
Handyverbot vs. Freisprecheinrichtung
Wenn sich heute einer keine Freisprecheinrichtung leisten kann oder möchte, aber glaubt, für sein Recht kämpfen zu müssen, mit dem Handy am Ohr im Auto telefonieren zu dürfen, dann tut er mir echt leid...