Ende der Versteigerung: Die Reaktionen der Netzbetreiber
21.05.2010 Christopher Bertele
Die vier Bieter zeigen sich allesamt zufrieden mit dem Ausgang der Frequenzauktion - selbst E-Plus, trotz der nicht ersteigerten 800-MHz-Frequenzen.
Gestern Abend ging die größte Frequenzversteigerung in der Geschichte des deutschen Mobilfunks zu Ende. Kurz vor Schluss sah es noch danach aus, als könne jeder der vier Netzbetreiber mindestens einen Block im begehrten 800-MHz-Band für sich gewinnen. Doch dann überbot Telefónica O2 den Konkurrenten E-Plus und sicherte sich so - wie auch die Telekom und Vodafone - zwei Blöcke.
Auf den folgenden Seiten lesen Sie, wie die vier Netzbetreiber den Ausgang der Auktion beurteilen und welche Auswirkungen dieser auf ihre weitere Strategie beim Thema mobiles Internet haben wird.
Die Deutsche Telekom hat insgesamt 1,3 Milliarden Euro für die Frequenzen ausgegeben, den größten Anteil hatten die insgesamt 20 MHz im Bereich der Digitalen Dividende. Die ersteigerten höheren Frequenzbereichen (1,8 GHz und 2,6 GHz) will die Telekom einsetzen, um die Kapazitäten für den steigenden Datenverkehr in den Ballungsgebieten zu erweitern. "Wir konnten sämtliche Frequenzblöcke ersteigern, die wir für unseren weiteren Netzausbau benötigen", so Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied Deutschland der Deutschen Telekom AG.
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Leserkommentare (2)
Funker | Samstag, 22. Mai 2010 10:06:25
Ausbau
Ich lese immer nur Ballungsgebiete. Was ist mit dem angekündigten Ausbau auf dem Land?
anonym | Samstag, 22. Mai 2010 03:00:39
keine 800mhz
Und ich höre noch Herrn Dirks auf dem Berliner eplus Partnershop Kongress :
und ich versichere Ihnen heute und hier meine Damen und Herren - wir werden bis Ende 2012 das schnellste Datennetz Deutschland haben schneller als jeder andere Netzbetreiber in Deutschland.
War leider nichts.