Handy-Markt: Samsung attackiert Nokia
24.09.2009 Boris Boden
In zweiten Quartal gingen die Handy-Verkäufe in Westeuropa leicht zurück. Der Marktführer Nokia spürt immer stärker die Konkurrenz von Samsung. Sony Ericsson kämpft mit LG um den dritten Platz.
Der Handy-Markt in Westeuropa kämpft weiter mit der Krise: Im zweiten Quartal gingen die Verkäufe gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 42 Millionen Geräte zurück. Im ersten Quartal lag der Rückgang allerdings noch bei 14 Prozent. Für das ganze Jahr 2009 erwarten die Marktforscher von IDC einen Rückgang von zehn Prozent gegenüber 2008. Eine Erholung prognostizieren sie erst für das Jahr 2011.
Weiter zulegen konnten Smartphones, deren Verkäufe im zweiten Quartal um 25 Prozent auf 8,8 Millionen Geräte gesteigert werden konnten. Sie machten damit 21 Prozent aller Handy-Verkäufe aus. Die Analysten sehen hier viel Potenzial für weiteres Wachstum.
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Leserkommentare (5)
Heikki | Montag, 28. September 2009 11:10:44
Kartenhaus
Die Scheuklappen hat Nokia schon länger auf. Es ist beeindruckend mit welcher Ignoranz manche Manager dieses Konzerns gerade in Deutschland gegenüber dem Handel und den Servicepartnern agieren. Wüsste man es nicht besser könnte man glatt vermuten, daß hier persönliche Ziele vor Konzernzielen stehen. Es wird der Tag kommen an dem das Kartenhaus zusammenbricht. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.
Darr | Samstag, 26. September 2009 21:10:45
Der Endkunde wirds entscheiden
Imho wird Samsung, wenn sie sie den überhaupt ergattern, diese Krone nur sehr kurz halten können. Zumindest, wenn sie qualitativ nicht bald einen Sprung machen. Softwareseitig sind die Probleme schlimmer als bei allen anderen Herstellern, bzgl. Verarbeitungsmängel dürften allen noch das U700 in gutem Gedächtnis sein. Ähnliches hat sich SonyEricsson geleistet und die Quittung dafür vom Endkunden erhalten.
ISDN | Donnerstag, 24. September 2009 21:51:20
Abwarten
Schon komisch: Kaum gibt Nokia den Produktionsstandort Deutschland auf gehts Bergab. Dabei liegt es wohl weniger am Produktionsstandort, als daran, daß Nokia immer öfter alte Tugenden gegen Scheuklappenblindes Manager-Gebaren austauscht wie bernd richtig erkannt hat.
Bernd | Donnerstag, 24. September 2009 12:30:39
Image
Man soll sich da nicht täuschen. Nokia bußt gerade sein in der Vergangenheit aufgebautes Image ein. Ob da die aktuelle Strategie die Richtige ist, wird sich zeigen. Nokais Roulettespiel mit seinen Servicepartnern ( Über den Verlust von über 1000 Arbeitsplätzen bei Dienstleistern spricht aktuell keiner ) ist auf jedenfall Filmreif und geht deutlich zu lasten nicht nur der Kunden
nobre | Donnerstag, 24. September 2009 12:16:25
Nokia
ich glaube kaum, dass samsung nokia von dem ersten platz verdrängt.es wird immer noch zu 60% nokia von dem endkunden gekauft