Nokia: Abkehr von Symbian

Nokia: Abkehr von Symbian?

Abkehr von Symbian? Das Betriebssystem ist offenbar zu schwerfällig zur Programmierer, so dass der Hersteller Alternativen sucht.

Nach einen Bericht der Financial Times Deutschland will der Handy-Hersteller in Smartphones zukünftig das Betriebssystem Maemo verwenden. Der Grund dafür ist offenbar die Unzufriedenheit mit dem bisher genutzten Betriebssystem Symbian.

Kehrt Nokia seinem seit vielen Jahren genutzten Smartphone-Betriebssystem Symbian den Rücken? Das ist möglich, wenn man einem Bericht der Financial Times Deutschland Glauben schenken will. So wollen die Finnen offenbar als Alternative zu Symbian demnächst ein Smartphone mit Maemo bringen. Dabei handelt es sich um ein lizenzkostenfreies System, das bereits in den Internet Tablets des Herstellers zum Einsatz kam. Nokia wollte diese Spekulationen bisher nicht kommentieren.

Grund für die Spekulationen ist offenbar die wachsende Unzufriedenheit mit dem bisher eingesetzten Betriebssystem Symbian. Dieses sei zu schwerfällig und erfordere einen hohen Aufwand beim Einfügen neuer Funktionen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zuletzt hatte Nokia im Smartphone-Segment Marktanteile verloren und vor allem zu spät auf den Trend zu Touchscreen-Smartphones reagiert.

Kommentar der Redaktion

Boris Boden
Boris Boden, Stellv. Chefredakteur

Noch ist es nur ein Gerücht, doch es ist logisch, dass Nokia eine Alternative zu Symbian sucht. Denn der Rückgang des Marktanteils bei den Smartphones ist deutlich, obwohl die neue Konkurrenz Android noch gar nicht in Fahrt gekommen ist. Wenn Nokia wirklich seine Strategie wechselt, stehen allerdings vorerst harte Zeiten bevor, denn für das neue Betriebssystem muss erst einmal genug Software entwickelt werden – und das kann dauern.


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Leserkommentare (2)

ich | Dienstag, 11. August 2009 16:54:23

Abkehr von Symbian

Es ist eigentlich völlig wurscht, was zukünftig in Nokia Smartphones drin ist. Kaufen werden die Leute Nokia auch deshalb nicht, weil aus reiner Profitgier das deutsche Werk in Bochum dicht gemacht wurde. Außer dem wurden E90 User im Stich gelassen.
Der Communicator als Ursmartphone schlecht hin ist teuer und doch nur eine Mogelpackung. Der E 90 ist mit Abstand der schlechteste Nokia Communicator den ich je hatte. Aber laßt Nokia nur nach Ausreden suchen. Ich sage nur. Wer hoch fliegt fällt tief. Ein Hersteller sollte auch mal auf seine Kunden hören, was die wünschen und nicht diktieren was der Kunde haben muß.

kistenschieber09 | Dienstag, 11. August 2009 14:44:54

Es wird Zeit

Nokia hat viel zu lange an Symbian festgehalten. Das IPhone zeigt doch wie ein gut zu bedienendes Betriebssystem aussehen muss!

Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

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