Skobbler: Aus für Android-App
21.02.2012 Christopher Bertele
Die Navigations-App "GPS Navigation 2" von Skobbler wird es künftig nur noch für Apples iOS geben, nicht mehr für Android-Smartphones.
Die Erklärung ist ernüchternd: Skobbler wird seine Navigations-App für die Android-Plattform nicht weiterentwickeln, da sie nicht länger rentabel sei. Die App werde künftig nur noch für das iPhone angeboten, da es mit Google Maps Navigation auf Android einen "übermächtigen Wettbewerber" gäbe, der zudem kostenlos zur Verfügung steht.
Des Weiteren sei die Umsetzung neuer Funktionen auf der Android-Plattform deutlich schwieriger und damit kostspieliger als bei iOS, unter anderem aufgrund der großen Unterschiede bei den Endgeräten. Zudem sei die Bereitschaft zum Download von bezahlten Apps bei Android-Nutzern deutlich schwächer ausgeprägt ist als bei iOS-Nutzern.
"Im Moment sehen wir für die Skobbler-Navigation leider nur bei iOS die Chance, dass der Einsatz unserer Programmierer auch durch den entsprechenden Umsatz belohnt wird", erklärt Marcus Thielking, einer der Gründer von Skobbler.
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Leserkommentare (2)
ISDN-Service | Mittwoch, 22. Februar 2012 14:05:54
@Jens
Nun ja, wie man´s sieht. Wenn das US-Verteidigungsministerium einen Großauftrag für die Entwicklung von Android Phones vergibt, durfte das wohl weniger am Preis als an den Möglichkeiten die Android bietet, gelegen haben.
Gerade vor diesem Hintergrund habe ich mir von Mee Go viel erwartet. Doch Nokia hat wohl gemerkt, daß sie das Personal, daß für so ein Projekt langfristig nötig ist, vergrault hat. Deshalb hat man offenbar kurzfristig auf "Einheitsbrei im Senioren-Design" gesetzt. Ob das eine kluge Entscheidung war wird die Zukunft zeigen.
Letztendlich soll sich jeder das kaufen was er braucht, was ihm gefällt und was er sich leisten kann. Hauptsache für uns bleibt auch noch was "hängen".
Jens | Mittwoch, 22. Februar 2012 11:33:18
skobbler
iOS ist und bleibt die Premiumklasse der Smartphones. Die Android Gemeinde ist tendenziell weiterhin eher preisbewusst und wenig Markenaffin. und durch die Vielzahl Billigst-Smartphones auch nicht interessant für App Stores.