Steve Jobs geht
25.08.2011 Stephan von Voithenberg
Unter seiner Führung wurde Apple zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt - jetzt zieht sich Steve Jobs in den Aufsichtsrat zurück. Der offensichtliche Grund: Der Manager ist gesundheitlich schwer angeschlagen.
Wie geht es nach Steve Jobs weiter? Diese bange Frage beschäftigte zuletzt Analysten und Apple-Aktionäre gleichermaßen. So sorgten Spekulationen um den Gesundheitszustand des charismatischen Managers immer wieder für Kursschwankungen der Apple-Aktie, deren kometenhafter Aufstieg untrennbar mit dem Namen des Konzernchefs verbunden ist.
Nun wird es bald eine Antwort auf diese Frage geben: Denn der Firmengründer von Apple, der sich bei seinen Auftritten immer in Jeans und schwarzem Rollkragenpullover präsentierte, ist als Konzernchef zurückgetreten und wechselt als Chef in den Aufsichtsrat. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Tim Cook, der bisher als Vorstand für das operative Geschäft verantwortlich zeichnete. Der 50-Jährige arbeitet bereits seit 1998 beim iPhone-Hersteller.
Gegenüber dem Aufsichtsrat erklärte Jobs, er könne seine Aufgaben nicht länger erfüllen. "Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef erfüllen kann, ich der erste wäre, der das mitteilt. Leider ist dieser Tag gekommen", schrieb er in einem offiziellen Brief an den Apple-Aufsichtsrat und die Apple-Gemeinschaft.
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Leserkommentare (6)
Landfunker | Dienstag, 30. August 2011 13:54:20
Gemischte Gefühle
Jobs geht und mit ihm gehen kühne Visionen und echter Unternehmergeist. Selbst wenn man (wie wir) keine Apple-Produkte verkauft muß man einem Meister der Vermarktung Anerkennung zollen. Steve Jobs hat weder den Computer noch die grafische Oberfläche, UNIX, den MP3-Player, das Smartphone oder den Appstore erfunden. Aber er hat in allen diesen Fällen aus einer guten Idee ein absolut kundentaugliches Produkt gemacht und dazu ein Marketing gestrickt das mit seiner gnadenlosen Konsequenz uns allen als Lehrbeispiel dienen sollte. Und er hat immer wieder gezeigt, daß eine neue Technologie nicht automatisch auch eine Innovation darstellt, jedenfalls solange wie sie kein Kundenbedürfnis schafft und befriedigt. So gesehen fehlt künftig nicht nur was bei Apple sondern in der Branche generell. Hoffentlich füllt die Lücke jemand aus, sonst könnte es für uns alle auch mal wieder abwärts gehen. Sich gegenseitig mit Patentklagen zu beharken wird jedenfalls dem Markt keine Impulse geben. Wenn das die neue Marschrichtung wird können wir schonmal auf die Suche nach neuen Produktbereichen gehen.
Hesse | Donnerstag, 25. August 2011 13:20:01
Apple
@maik: ist es verwerflich das Apple die 150Mio von MS genommen hat?
Ansonsten ist es Apple zu verdanken das Smartphones endlich bedienbar sind, auch für Laien.
Und gutes zu verbessern ist nicht verkehrt.
Was machen den die Chniesen? die klauen ohne zucken
Andreas | Donnerstag, 25. August 2011 10:53:44
Ein Abgang mit Schatten
"Ich glaube, dass die besten und innovativsten Tage noch vor Apple liegen. Und ich freue mich darauf, den Erfolg von Apple in einer neuen Rolle zu sehen und dazu beizutragen."
Aha: Statt sich auf neue Dinge zu konzentrieren hält man sich mit Patentklagen gegen Samsung auf. Es gibt immer jemand der etwas besser macht und Ideen nutzt, nichts anderes hat Apple auch gemacht.
Maik | Donnerstag, 25. August 2011 10:40:49
@hesse
Ohne die 150 Mio. Dollar Zuschuss von Microsoft im Jahr 1997 wäre Apple heute nicht mehr existent.
hesse | Donnerstag, 25. August 2011 10:29:33
machs gut
@Telefonzelle: du bist sooo kurzsichtig und naiv.
ein Diktator, welch ein Vergleich.
Du hast in Zeiten einer Diktatur nie gelebt, sei froh
sonst würdest du so ein dummen Vergleich nicht ziehen
Man muss kein Apple Freund sein, um aber Objektiv sagen zu können, daß er mit seinen Produkten die Märkte bewegt und revolutioniert hat, es fing mit dem Ipod an, und damals war Apple kurz vorm Ende, man kann also nicht sagen das dies ein SElbstläufer war oder wird, im Gegenteil. Es war riskant zur damaligen Zeit, doch die Kunden haben darauf gewartet und waren froh über den Ipod. Rest bekannt. Wer das außer Acht lässt ist ein Kleingeist
telefonzelle | Donnerstag, 25. August 2011 10:17:10
Steve Jobs
Ein Diktator geht! It´s Amazing !!!