App spürt Dioxin-verseuchte Eier auf

Mit der Handy-App barcoo können Verbraucher beim Einkaufen nun auch Dioxin-verseuchte Eier erkennen.

Der Dioxin-Skandal um verseuchte Eier erschüttert seit Tagen Verbraucher in Deutschland. Die Entwickler der Handy-App barcoo haben nun die jüngsten Nachrichten zum Anlass genommen, um ihre kostenlose Barcode-Scanner-Software entsprechend anzupassen. So haben barcoo-Nutzer ab sofort auch die Möglichkeit, potenziell gefährdete Eier vor dem Kauf auf eine mögliche Verseuchung hin zu überprüfen.

Hierzu müssen die Verbraucher lediglich den auf jedem Ei abgedruckten Erzeugercode in ihr Handy eintippen, um zu überprüfen, ob eine mögliche Verunreinigung vorliegt. Die abgerufenen Informationen stammen dabei vom Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen und den Verbraucherzentralen, die Codes von belasteten und unbelasteten Eiern veröffentlichen.

Die barcoo-App ist kostenlos unter anderem für das iPhone, Android-Geräte sowie Nokia-Smartphones verfügbar.

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Leserkommentare (3)

FRAGILI | Samstag, 15. Januar 2011 13:33:42

Hatschi

Lieber Hatschi,

ich bin weder naiv, noch weltfremd, noch bin ich ein Pisaopfer. Es geht/ging mir auch nicht um die APP, sondern es ging mir um die Qualität und Art der Schreibe. Man könnte auch sagen "ums Prinzip".
Aber Hauptsache ´mal was dazu geschrieben gelle?

VG

P.S.: Und was Dioxin angeht kam heute eine neue Meldung, die genau das zeigt was ich aussagen wollte.

Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawud Al Gossarah | Freitag, 14. Januar 2011 14:57:43

Alter Schwede

Alter, wenn du tatsächlich glaubst, dass sich alle Nutzer dieser App beim Eierkauf nur darauf verlassen, dann glaubst du bestimmt auch an den Osterhasen.
Aber bewirb dich doch mal bei der TelecomHandel, die haben bestimmt noch ne Stelle als Tester hochwertiger und seriöser Apps frei. Dann werden solch schwere und sogar irreführende (!) Fehler nicht mehr passieren. Vielleicht solltest du dich auch gleich an das Bundesministerium für Verbraucherschutz wenden und die Sache melden. Oder noch besser: Entwickel selber ne Eiersuch-App, die kannst du mit wenigen Veränderungen und GPS-Anbindung in ein paar Monaten auch als Oster-App verkaufen!

Fragili | Freitag, 14. Januar 2011 13:56:27

Superschwach recherchiert und somit irreführend

Wer den Artikel liest könnte glauben dass er mit einer/dieser "App" Dioxin-Eier zuverlässig identifizieren kann. DAS ist aber völlig falsch.
Richtig ist: Diese Anwendung kann nur die wenigen Herstellercode-Nummern identifizieren, die von den Stellen in NRW und Niedersachsen herausgegeben wurden.

1. Im Zuge dieses Lebensmittelskandals wurden über tausend Betriebe (i.a.W. mehr als 1000!! Betriebe haben verseuchtes Futter erhalten oder stehen in Verdacht solches verwendet zu haben) gesperrt. Es wurden aber per heute nur einige zig Nummern veröffentlicht (soweit ich weiss auch nur von NRW+Niedersachsen, während die anderen Bundesländer noch "nachdenken" oder recherchieren).

2. Was die Futterfette angeht gibt es unterschiedliche Aussagen zu den Mengen. Sicher ist wohl, dass es tausende Tonnen sind, die mit anderen Futterstoffen gemischt wurden. Und so weiss wohl auch keiner genau was davon gerade bei wem lagert.

3. Bis zum heutigen Datum liegen nicht einmal annähernd alle Fakten auf dem Tisch. So weiss auch keiner genau was wohin geliefert wurde, was reimportiert wurde, oder was wie weiterverarbeitet wurde. Und so kann eine Anwendung, speziell wenn sie kurz darauf erscheint, auch kaum eine wirksame Warnung bieten.

All das und mehr lässt sich in 2-3 Minuten recherchieren! Und so finde ich es Megaarmselig wenn man hier einen solchen Artikel bringt, ohne gleichzeitig darauf hinzuweisen dass diese dolle "App" eigentlich keinerlei Sicherheit bringt.

Bevor man so etwas - "Handy-App spürt verseuchte Eier auf" - auf seiner Webseite auf Seite 1 "präsentiert" sollte man nachdenken.
Und generell gilt: Bei derartigen Meldungen sollte man sich als Redaktion und auch seinen Lesern "etwas" mehr Tiefgang gönnen!

VG

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