Apple App Store: Kein Sex, viel Crime
05.03.2010 Boris Boden
Die zum Teil nur schwer nachvollziehbaren Zensurrichtlinien im Apple App Store sorgen bei vielen Nutzern immer wieder für verständnisloses Kopfschütteln.
Bei moralischen Fragen sind die Amerikaner schon ein lustiges Völkchen: Die Kontrolleure des App Store von Apple haben jetzt über 5.000 Anwendungen aus dem Angebot verbannt, weil sie zu freizügig sind. Darunter befanden sich offenbar keineswegs nur wilde Hardcore-Sex-Programme, sondern vor allem Wallpaper und Bilder, die zu viel nackte Haut oder auch nur Badebekleidung zeigten.
Unverständnis löst dabei auch die Tatsache aus, dass trotz der verschärften Regeln vergleichbare Programme bekannterer Anbieter wie „Playboy“ drinbleiben dürfen. Während nackte Haut auch schon in kleinen Mengen offenbar Abscheu erregt, dürfen gefährliche politische Inhalte im App Store gerne verbreitet werden: So war zu Jahresbeginn „iMussolini“ mit Reden des Diktators ein Renner auf italienischen iPhones. Aber Mussolini war ja auch meist angezogen.
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Leserkommentare (2)
B.L. | Samstag, 13. März 2010 16:11:05
Rad ab!!
Ein blanker Busen in der Zeitung ist wohl viel gefährlicher für die Jugendlichen wie die Pumguns die es in jedem Laden um die Ecke zu kaufen gibt.
Bestes Beispiel sind die teils sehr brutalen Games
telefonzelle | Freitag, 05. März 2010 16:10:12
Bevormundung durch Apple
Auch das ist ein Grund warum wir das iPhone nicht anbieten.
es gibt ja genug Alternativen. Billiger, besser und nicht bevormundet.