Bild-Chefredakteur Diekmann: 46.000 Euro Roaming-Gebühren in drei Tagen
Wie in dem Fall weiter verfahren wurde, ist indes nicht bekannt. Die Financial Times Deutschland will allerdings erfahren haben, dass der Verlag die vollständige Rechnung überwiesen habe - Diekmann selbst musste demnach nichts von seinem eigenen Gehalt abknapsen.
Seinem Arbeitgeber dankte der Journalist dieses großzügige Verhalten immerhin mit der Weitergabe seines neu erworbenen Wissens. So erschien auf dem Bild-Portal unlängst ein Artikel zum Roaming-Thema. Der Titel: "So wird ihr Handy im Urlaub nicht zur Kostenfalle."
08.06.2010
» Urteil: EU-Roamingverordnung ist gültig
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Leserkommentare (5)
MCD | Samstag, 26. Juni 2010 17:13:19
46.000 Euro
Manche Menschen haben einfach wenig Zeit.
Ein Herr Diekmann hat selbstverständlich noch weniger Zeit.
Und das Zeit = Geld ist wissen wir ja wohl alle.
Aber das Herr Diekmann tatsächlich 153 € in der Sekunde, sprich 46.000 € in fünf Minuten Wert sein soll, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Solange hätte nämlich eine Anfrage bei einem beliebigen Mobilfunkanbieter gedauert, um zu erfahren, dass ziemlich deftige Roaminggebühren anfallen, wenn er mit einem deutschen Surfstick in Marokko surft.
Beispiellos ist die Selbstüberschätzung, sich dann auch noch direkt bei René Obermann zu beschweren.
Zumindest kann Herr Diekmann davon ausgehen, dass er bei einer eventuellen Verlängerung seines Vertrages ein gutes Angebot bekommt - bei einem derartigen Umsatz dürfte ihm eine hohe Kundenbindungsklasse gewiss sein...
tele-graf | Freitag, 25. Juni 2010 14:50:40
Am besten Computer Bild lesen, Herr Kai D., Bild Chefredakteur!
Ich meine mal irgendwo in irgend einer Bild von einem Redakteur gelesen zu haben, dass die man vom Nutzer Medienkompetenz fordert - natürlich mit einfacheren Worten!
Da gibts noch einen Spruch von meiner Oma - Jeder kehre erst einmal vor der eigenen Türe!
Ich habe mal 20 Cent auf das in der Youtube Parodie angegebene Spendenkonto für Roaming Opfer überwiesen, mit dem Hinweis, das nächste Mal besser eine Telefonzelle zu benutzen!!
Kajo Meusch | Donnerstag, 24. Juni 2010 08:09:25
Roaming Gebühren
Schade, dass ein Chefredakteur nicht über ein Mindestvolumen an Intelligenz und Allgemeinbildung verfügt. Aber das spiegelt das geistige Vermögen einer Generation wider in der nur Abschlüsse (Abi, Master) zählen, aber der GMV (Gesunde Menschenverstand) nicht mehr vorhanden ist. "Dumblubbern" kann jeder, aber die Folgen sollten dann auch getragen werden (und zwar privat, denn das ist grobe Fahrlässigkeit).
MG | Mittwoch, 23. Juni 2010 11:58:51
Handyrechnung Bild-Chefredakteur
Das Thema ist in der Bildzeitung nicht neu, Liest der gute Mann eigentlich sein eigenes Blatt und greift er auf eine "richtige" Zeitung zurück?
Auch der Axel Springer Verlag hat vermutlich interne Richtlinien zur Nutzung von Mobilfunkkarten und deren Tarifen aber auch die wird er nicht gelesen haben.
Kurzum mein Lieblingsspruch: IT ersetzt kein Hirn!
ya-com | Mittwoch, 23. Juni 2010 11:47:25
handyrechnung
schade dass intelligenz nicht downloadbar ist. würde vielen menschen auf der erde helfen.