EU gibt grünes Licht für Medion-Übernahme
27.07.2011 Boris Boden
Der chinesische Computerhersteller Lenovo darf den deutschen Konkurrenten Medion übernehmen. Die EU -Kommission hat keine Einwände.
Der Weg für die Übernahme des deutschen IT-Anbieters Medion durch Chinas Computergiganten Lenovo ist frei: Die EU-Kommission hat jetzt erklärt, dass es keine Bedenken gegen die Transaktion gebe. Auf dem PC-Markt bestehe genug starke Konkurrenz, auch der addierte Marktanteil von Medion und Lenovo sei dort relativ klein, so die Wettbewerbshüter. Besonders im Fokus waren offenbar die Märkte in Deutschland und Dänemark, auf denen beide am stärksten vertreten sind.
Für Medion zahlen die Chinesen nach früheren Angaben rund 629 Millionen Euro. Die 1.000 deutschen Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
01.06.2011
» Lenovo greift nach Medion
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Leserkommentare (2)
RSilberhorn | Mittwoch, 27. Juli 2011 13:44:30
EU gibt grünes Licht für Medion-Übernahme
Das ist nur als weiteres Indiz zu folgender Beobachtung zu sehen: China kauft sich systematisch und massiv in die wichtigsten Branchen und Märkte in Europa ein
um über kurz oder lang eine dominante, marktbestimmende Rolle zu spielen.
. | Mittwoch, 27. Juli 2011 13:29:27
.
"1.000 deutschen Arbeitsplätze"
boah- was machen denn 1000 Leute bei dem Kistenschieber ? Zu Lenovo: hab Ich das richtig im Kopf- das waren früher die IBM-PCs ? Produzieren die irgendwas anderes als PC/Notebook/Server ?