Eierbecher "eiPOTT" bringt Apple zum Kochen

Ein Eierbecher mit dem pfiffigen Namen "eiPOTT" hat den iPod-Hersteller Apple derart verärgert, dass der Konzern nun vor dem Oberlandesgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Vertreiberfirma erwirken ließ.

Es gibt Dinge, die Apple nahezu perfekt versteht: Die Vermarktung von elegant designten Elektronikprodukten gehört zweifelsfrei dazu. Dann gibt es Dinge, die Apple nur eingeschränkt versteht: Dazu zählt unter anderem das komplizierte Thema "Antennentechnologie in Smartphones". Und dann gibt es noch Dinge, die Apple gar nicht versteht - Spaß zum Beispiel.

Nicht anders ist nämlich zu erklären, dass der Elektronikriese schon seit geraumer Zeit mit allen juristischen Mitteln den Verkauf und Vertrieb eines simplen Eicherbechers mit dem pfiffigen Namen "eiPOTT" verhindern will - wegen der angeblichen Verwechslungsgefahr mit dem eigenen Musikspieler iPod.

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Leserkommentare (4)

Thea | Freitag, 27. August 2010 14:38:12

Eher wohl ein Schuß in den Ofen :)

Also ich finde es lächerlich, dass Apple ein Unternehmen aus dem schönem Erbach im Odenwald verklagt.

Eine bessere Werbung kann Koziol nicht bekommen. Seit der Klage von Apple hat sich der eiPott zu einem Renner entwickelt. Koziol wird sich bestimmt jetzt aufgrund der erhöhten Nachfrage des eiPotts ins Fäustchen lachen.

Für andere Firmen ist die Tat von Apple keine Abschreckung, sondern eher ein Anreiz es Koziol nachzumachen, da sie hoffen, dass sie vielleicht auch durch solch eine Aktion zu mehr Bekanntheit verholfen bekommen.

Auch wenn der Eierbecher jetzt POTT heißt, ich werde ihn weiterhin aus trotz eiPott nenen :)

Wiener | Dienstag, 24. August 2010 14:42:38

Apple Time -

...heißt eine Firma in Salzburg mit zweifach angebissenem Apfel im Logo, die es schon gab, als Steve Jobs noch in der Nase gebohrt hat. Eigentlich sollten die klagen...

stefan | Dienstag, 24. August 2010 14:20:41

eipott

wie krank ist die welt geworden? unglaublich

Hühnerbaron | Dienstag, 24. August 2010 10:29:56

eiPott4ever

Unglaublich, in welcher Welt leben wir eigentlich. Da verklagt ein hunderte von Milliarden Dollar schweres Unternehmen eine kleine Butze weil diese eine gute Idee mit dem eingedeutschten Namen des iPod hatten und damit vielleicht ein paar tausend Euro Gewinn machen. Nachdem Apple nun Microsoft in der Wertigkeit überholt hat, streben sie offensichtlich gleich den nächsten Platz in einem Ranking an: Dem des meistgehassten Unternehmens weltweit.
Letztendlich sollte sich der Erfinder des eiPotts jedoch glücklich schätzen, dass er einen anderen Namen wählen muss (bekannt ist sein Produkt jetzt ja eh): Es erfolgt auf Grund des Namens keine Assoziation mit anderen, nicht gerade erfolgreichen Produktneuheiten aus dem Hause Apple. Ich möchte wetten, der eiPott funktioniert immer, ganz egal, wie man ihn in der Hand hält und ein Gummiüberzug ist auch nicht notwendig. Also ist es eindeutig das ausgereiftere Produkt.

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