Mission accomplished!
Bereits seit Anfang 2009 ist das witzige Accessoire des Aschaffenburger Designers Michael Neubauer im Sortiment der Firma Koziol gelistet, die sich von Anfang an gegen die Attacken von Apple zur Wehr setzen musste.
Nachdem es dem Konzern allerdings nicht gelungen war, die Herstellung und den Vertrieb des Produktes generell zu verbieten, kann Konzernchef Steve Jobs jetzt einen Teilerfolg verbuchen: Im dritten Anlauf hat es das Unternehmen nun geschafft, vor dem Oberlandesgericht Hamburg zumindest eine einstweilige Verfügung gegen die Verwendung des Namens eiPOTT für den Eierbecher zu erwirken.
Jetzt muss sich Koizol gezwungenermaßen einen anderen Namen für seinen Eierbecher einfallen lassen - ansonsten drohen saftige Ordnungsstrafen. Steve Jobs kann sich derweil zufrieden mit dem Bewusstsein zurücklehnen, dass ein weiterer Generalangriff auf sein Imperium erfolgreich zurückgeschlagen wurde. Mission accomplished!
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Leserkommentare (4)
Thea | Freitag, 27. August 2010 14:38:12
Eher wohl ein Schuß in den Ofen :)
Also ich finde es lächerlich, dass Apple ein Unternehmen aus dem schönem Erbach im Odenwald verklagt.
Eine bessere Werbung kann Koziol nicht bekommen. Seit der Klage von Apple hat sich der eiPott zu einem Renner entwickelt. Koziol wird sich bestimmt jetzt aufgrund der erhöhten Nachfrage des eiPotts ins Fäustchen lachen.
Für andere Firmen ist die Tat von Apple keine Abschreckung, sondern eher ein Anreiz es Koziol nachzumachen, da sie hoffen, dass sie vielleicht auch durch solch eine Aktion zu mehr Bekanntheit verholfen bekommen.
Auch wenn der Eierbecher jetzt POTT heißt, ich werde ihn weiterhin aus trotz eiPott nenen :)
Wiener | Dienstag, 24. August 2010 14:42:38
Apple Time -
...heißt eine Firma in Salzburg mit zweifach angebissenem Apfel im Logo, die es schon gab, als Steve Jobs noch in der Nase gebohrt hat. Eigentlich sollten die klagen...
stefan | Dienstag, 24. August 2010 14:20:41
eipott
wie krank ist die welt geworden? unglaublich
Hühnerbaron | Dienstag, 24. August 2010 10:29:56
eiPott4ever
Unglaublich, in welcher Welt leben wir eigentlich. Da verklagt ein hunderte von Milliarden Dollar schweres Unternehmen eine kleine Butze weil diese eine gute Idee mit dem eingedeutschten Namen des iPod hatten und damit vielleicht ein paar tausend Euro Gewinn machen. Nachdem Apple nun Microsoft in der Wertigkeit überholt hat, streben sie offensichtlich gleich den nächsten Platz in einem Ranking an: Dem des meistgehassten Unternehmens weltweit.
Letztendlich sollte sich der Erfinder des eiPotts jedoch glücklich schätzen, dass er einen anderen Namen wählen muss (bekannt ist sein Produkt jetzt ja eh): Es erfolgt auf Grund des Namens keine Assoziation mit anderen, nicht gerade erfolgreichen Produktneuheiten aus dem Hause Apple. Ich möchte wetten, der eiPott funktioniert immer, ganz egal, wie man ihn in der Hand hält und ein Gummiüberzug ist auch nicht notwendig. Also ist es eindeutig das ausgereiftere Produkt.