Oma kappt Kabel: Zwei Länder ohne Internet
08.04.2011 Boris Boden
Eine 75-Jährige hat bei der Suche nach Altmetall das Glasfaserkabel, das Georgien und Armenien versorgt, durchtrennt - mit dramatischen Folgen.
So schnell bringt man ganze Länder offline: Auf der Suche nach verwertbarem Kupfer stieß eine 75-jährige Georgierin nordöstlich von Tiflis auf das Glasfaserkabel, das Georgien und Armenien mit schnellem Internet versorgt. Die offenbar rüstige Dame trennte Teile des Kabels mit ihrem Spaten durch, berichtet die britische Zeitung "The Guardian". Als Konsequenz waren zehntausende Internet-Nutzer in beiden Ländern bis zu zwölf Stunden offline. Vor allem Armenien war betroffen, da über das Kabel 90 Prozent des dortigen Web-Verkehrs abgewickelt werden.
Ein Sprecher der georgischen Betreiberfirma konnte sich nicht erklären, wie die Frau das Kabel überhaupt finden konnte. Der Dame, die von lokalen Medien bereits "Spaten-Hacker" getauft wurde, drohen jetzt bis zu drei Jahre Haft.
- Umfrage
Leserkommentare (3)
Krümel | Montag, 11. April 2011 16:55:27
Oma kappt Kabel
Unglaublich das die arme alte Frau auch noch 3 Jahre bekommen soll..
Peter K. | Freitag, 08. April 2011 13:55:28
@ Merhle
smile So tief, wie eine Oma halt graben kann.
Mehle | Freitag, 08. April 2011 13:40:19
Respekt!
Wie tief ligen den dort die Leitungen im Boden?