Studie 11.06.2013, 14:06 Uhr

Mobiles Marketing - der Handel wird aktiv

Nach einer Studie der IFH Köln stimmen immer mehr Händler ihr Marketing auf mobile Endgeräte ab. Das gilt sowohl für Online-Händler als auch für Inhaber von stationären Shops.
Immer mehr Händler nutzen QR-Codes in ihrer Kundenansprache
(Quelle: © ferkelraggae - Fotolia.com)
Rund 30 Millionen Deutsche sollen ein Smartphone nutzen, viele gehen darüber hinaus mit einem Tablet online. Kein Wunder also, dass die mobilen Endgeräte auch in der Zielgruppenansprache und Werbung eine immer größere Rolle spielen.
Laut einer Studie der IFH Köln verfügt mittlerweile mehr als ein Drittel der Online-Händler über eine mobil optimierte Website. Rund 35 Prozent gaben zudem an, ihren Online-Shop zugunsten einer besseren Darstellung, Menüführung und Navigation für Smartphones und Tablets angepasst zu haben. Es gibt allerdings noch Nachholbedarf: Laut der Studie haben sich 35 Prozent der befragten Händler noch nicht mit dem Thema beschäftigt.
Aber auch der stationäre Handel setzt sich mit den neuen Konsumenten-Anforderungen auseinander. Knapp 30 Prozent der in der Studie befragten Händler gaben beispielsweise an, bereits Maßnahmen zur mobilen Zielgruppen-Ansprache ergriffen zu haben. Hierzu gehören sowohl Einträge bei Google Maps und Mobiloptimierung der Händlerwebsite als auch die Kundenansprache über QR-Codes. Weitere 23,2 Prozent planen mobile Maßnahmen für die Zukunft. Allerdings: Knapp 48 Prozent der befragten Händler gaben an, keine Maßnahmen zu planen oder umzusetzen.
"Kein stationärer Händler und kein Online-Händler wird die Bedeutung von Smartphones für den Handel langfristig ignorieren können", warnt Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. Gewisse Mindestanforderungen wie beispielsweise eine Präsenz bei Google Places oder eine gut lesbare mobile Version der Website seien auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Relevanz von Multi-Channel-Angeboten nicht zu unterschätzen.




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