WM am Arbeitsplatz schauen? Darauf müssen Sie achten!
10.06.2010 Nadja Schaefer
Nicht mehr lange bis zum Anpfiff des ersten Spiels der Fußball-WM 2010. Klar, dass eingefleischte Fußball-Fans kein Spiel verpassen wollen. Millionen Fußballfans verfolgen die WM übers Internet direkt am Arbeitsplatz. Doch hier ist Vorsicht geboten. Ist das nicht erlaubt, dann kann es schnell Ärger mit dem Chef geben.
Rund fünf Millionen Fußball-Fans verfolgen die WM via Internet am Arbeitsplatz, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Bitkom . Demnach liest jeder sechste berufstätige Fußball-Fan nach den Spielen Tabellen und Berichte online am Dienst-PC. 13 Prozent verfolgen die Spiele am Arbeitsplatz per Live-Ticker und neun Prozent sogar per Live-Video-Stream.
Überhaupt ist die private Internetnutzung am Arbeitsplatz für viele Arbeitnehmer nichts Ungewöhnliches mehr. 43 Prozent surfen während der Arbeitszeit auch mal privat, ein Viertel der deutschen Arbeitnehmer tut dies sogar täglich. Doch wie viel ist erlaubt, damit es keinen Ärger mit dem Chef gibt?
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- Umfrage
Leserkommentare (2)
mike67 | Freitag, 09. Juli 2010 15:45:27
Kenn ich auch Beispiele
Kenn ich auch Beispiele. War bei uns in der Firma auch. Ausstechen und bequem in der Kantine gucken, danach einstechen und weiterarbeiten. Da arbeitet es sich doch gleich mit neuer Motivation :-)
IchwarmaleinAssCarfianer... | Mittwoch, 07. Juli 2010 19:43:01
Häppchen statt gelber Zettel bei den Strassenfegern...
So, und nu stellt Euch mal vor, es gibt im Unternehmensheadquater in einer Räumlichkeit eine Liveübertragung der Spiele, bei welchen 3 bis 500 Mitarbeiter bei Snacks und gekühlten Getränken auf einer Beamerleinwand die Spiele live in den Kernarbeitszeiten verfolgen können...
...nur unter der Bedingung natürlich, daß diese Zeiten nun nicht noch extra auf die Zeitkonten bzw. Gehaltsabrechnung aufgeschlagen werden; und daß der (in den Zeitfenstern eher schwache) operative Betrieb von Freiwilligen aufrecht erhalten wird, die mit dem runden Leder nix anfangen können. Diese sollten dann ausgleichend von Ihren Kollegen bei von Ihnen präferierten Akivitäten gut gestellt werden.
Gibt´s nich?
Nun jetzt wohl nicht mehr...
Klappt nich?
Doch, sogar erstaunlich gut. Produktivität nimmt eher zu...
Geht nicht?
Doch hervorragend, wenn ArbeitGEBER & NEHMER eine hervorragende Kultur entwickelt haben; und diese auch allesamt beiderseits LEBEN, und nicht nur als Wort- oder Papier-BlaBla irgendwo abgelegt haben.
Rückwirkend nochmal Dank an einen der ehemaligen Top100 Arbeitgeber unter skandinavischer Führung...
Aber wie gesagt: Once upon a time... :-(