Bilanz 11.05.2017, 12:47 Uhr

Drillisch bleibt auf Kurs

Drillisch kann im ersten Quartal 2017 alle wichtigen Umsatz- und Kennziffern steigern. Der Serviceumsatz zog um ein Fünftel auf 151,1 Millionen Euro an.
Aktienchart in einer Zeitung
(Quelle: VRD - Fotolia.com)
Der Mobilfunkanbieter Drillisch sieht sich dank seiner stärkeren Ausrichtung auf lukrativere Kundenverträge auf Kurs zu seinen Jahreszielen. In den ersten drei Monaten des Jahres konnte das Unternehmen alle wichtigen Umsatz- und Kennziffern steigern - die Zuwächse fielen dabei im Rahmen der Erwartungen aus. So zog der Serviceumsatz um rund ein Fünftel auf 151,1 Millionen Euro an, wie das Unternehmen mitteilte.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um 46,4 Prozent auf 35,1 Millionen Euro gestiegen. Die Prognosen für das laufende Jahr wurden bestätigt. So soll der Kundenbestand weiter steigen und das operative Ergebnis auf 160 Millionen bis 170 (2016: 120,2) Millionen Euro klettern. Drillisch versucht gerade, sich vom reinen Discounter hin zum Anbieter auch für teurere Tarife zu wandeln.

Drillisch hatte mit Telefonica Deutschland nach deren E-Plus-Übernahme ein Abkommen zur Netzmiete geschlossen und muss die jährlich steigenden Netzkapazitäten mit Kunden füllen. Nach Angaben von Vorstandschef Vlasios Choulidis braucht der Anbieter dazu jährlich mindestens 500 000 neue Teilnehmer - das will Drillisch aber übertreffen.




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