Marktreport (Teil 2) 05.12.2014, 15:36 Uhr

Smartphone-Markt: Das Verfolgerfeld im Check

Im zweiten Teil des Hersteller-Checks geht es um die kleineren Anbieter auf dem deutschen Smartphone-Markt.
Smartphone-Markt: Das Verfolgerfeld im Check
Über viele Jahre war der Markteintritt für neue Player auf den deutschen Handymarkt ohne die Hilfe der Netzbetreiber bei der Vermarktung kaum möglich. Doch seit die Käufer Verträge und Hardware-Anschaffung zunehmend trennen, haben auch alternative Anbieter bessere Chancen.
Das zeigt sich inzwischen daran, dass eine Vielzahl von Herstellern mit Smartphones mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis antritt. Sie werden auch durch die Verfügbarkeit preiswerter Chipsets vor allem von Media­tek begünstigt. Fast alle diese Unternehmen versuchen zudem, durch Verzicht auf eine eigene Produktion und die Auftragsfertigung in China Kosten zu sparen. Es ist eine spannende Frage, ob sich Kazam, Wiko und Co. damit auch langfristig etablieren können.
Deutlich aufwendiger mit eigener Entwicklung, Software und teilweise auch Produktion ist der Ansatz von Computerherstellern wie Acer oder Asus, die neue Geschäftsfelder erschließen müssen, da ihr Stammgeschäft schwächelt. Sie versuchen teilweise seit Jahren, im TK-Bereich Fuß zu fassen.
Zu den kleineren Herstellern gehören inzwischen aber auch einstige Größen wie BlackBerry oder Aufsteiger wie ZTE, bei denen jüngst nicht alles nach Plan lief. Recht komfortabel haben sich dagegen einige Unternehmen in Nischen eingerichtet: So bedienen Doro und Emporia das Segment der Seniorengeräte nun auch mit Smartphones, während Cat Phones oder RugGear im Outdoor-Bereich Sportler und vor allem professionelle Anwender ansprechen wollen.
Dabei verfolgen die meisten Anbieter inzwischen den Ansatz, nicht nur online, sondern auch über Fachhandel und Distributoren zu verkaufen. Viele der kleineren Hersteller gehen zunächst über wenige Distributoren oder suchen Partner in der Großfläche, bevor sie expandieren.
Hier folgt eine Übersicht über die kleineren Smartphone-Anbieter und eine Einschätzung ihrer Chancen am Markt. Die Auswahl umfasst nur jene, die auch an den Fachhandel liefern.




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