Junge Menschen mit Smartphone
Congstar, Otelo & Co. 14.06.2017, 09:36 Uhr

Discount-Tarife am PoS: Das sagt der Handel

Der stationäre Handel kommt heute um die Vermarktung von Discounter-Produkten nicht mehr herum - die Nachfrage der Kunden in diesem Bereich ist ungebrochen hoch.
Kein Händler verkauft wirklich gerne Discount-Tarife – zu gering sind die Margen und zu mau fällt oft die Vertriebsunterstützung der Anbieter aus. Und dennoch lautet das Urteil beinahe aller von Telecom Handel hierzu befragten Leser: An dem Thema kommt man nicht vorbei, man muss heute einfach Congstar, Otelo und Co. im Portfolio führen.
Kevin Seger, Verkaufsleiter Aetka-Shop, Gablenz-Center, Chemnitz
(Quelle: Kevin Seger)
Kevin Seger, Verkaufsleiter im Aetka-Shop im Chemnitzer Gablenz-Center, führt ein wichtiges Argument für Discount-Produkte im statio­nären Handel an: „Man muss die Kundenbedürfnisse befriedigen. Nicht jeder Kunde benötigt Premiumleistungen (wie zum Beispiel bei der Telekom: HotSpot, EU Roaming, et cetera). Die Billiganbieter beschränken sich auf das Minimalste und das fordert in unserem Fall, also hier im Osten, der Kunde.“ Wichtig ist dabei, keine Prepaid-Karten zu verkaufen, da hier die Marge verschwindend klein ist, keine dauerhafte Provision anfällt und der Händler nur mit einer vergleichsweise geringen Kundenbindung rechnen kann.

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